Archiv

Hier sind alle Gedichte chronologisch geordnet

Mi

08

Mai

2013

Das Spiegelbild

von SARAH FLOSSBACH

 

Wir sehen uns jeden Tag aufs Neue im Spiegel.
Morgens, mittags, abends oder zwischendurch um zu sehen ob wir passend für die Gesellschaft gestylt sind.
Aber sehen wir denn wirklich nur auf unser Aussehen? Ob wir perfekt aussehen?
Manchmal ist es erschreckend sein eigenes Spiegelbild zu sehen.
Zu sehen wie man sich über die Jahre verändert hat.
Nicht sein Alter, sondern viel mehr dass was aus einem geworden ist.
Denn wenn man nur lang genug hinsieht, fragt man sich "Wer ist diese Person im Spiegel?"
Durch einen tiefen Blick auf sich selbst und möglicherweise eine Berührung auf dem glatten Glas, wird einem bewusst dass aus einem doch nicht der Mensch geworden ist, der man immer werden wollte.
Die Traurigkeit über diese Einsicht zeichnet sich in den Augen ab.
Die eigenen Augen die einen anstarren und es hinausschreien.
Tränen die einem die Wange hinablaufen über diese Erkenntnis.
Aber aus Angst dreht man sich von sich selbst ab.
Blickt aber dennoch zurück.
Und was bleibt, ist dass eigene Spiegelbild welches an die Spiegelfläche schlägt und eine Veränderung fordert.

 

Sarah Flossbach

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Mi

08

Mai

2013

Ein stiller Ort

von SARAH FLOSSBACH

 

Ein einsamer Stuhl, der einfach nur dasteht. Aber scheinbar auf dich wartet.
Nimm Platz. Setz dich einfach. Ruh deine müden Füße aus.
Aber was bin ich nun für dich?
Wirklich nur ein Platz an dem du dich kurz erholst und von dem du dann wieder verschwindest?
Oder viellleicht doch mehr?
Lehn dich für einen Moment zurück. Blicke hinaus auf das Wasser.
Die Sonne funkelt auf das blaue Wasser.
Aber es schenit fast so als lägen unter der Wasseroberfläche tausende Diamanten, die dieses Lichtwunder entfachen.
Wenn du nun deine Augen schließt fühlst du den Wind in deinem Gesicht.
Den Wind der so vergänglich ist.
In solchen Momenten fängt man an nachzudenken.
Nachzudenken über dich selbst.
So viele Bilder fliegen dir jetzt durch den Kopf. Erinnerungen die wieder neu erblühen.
Viele Szenen deines Lebens fallen über dich hinein.
Du fragst dich, ob du immer alles richtig gemacht hast.
Aber das erscheint dir im Augenblick nicht als wichtig.
An diesem einsamen Ort fühlst du dich frei.
Frei von den Menschen, die dich täglich umgeben.
Frei von den Gedanken, die dich täglich begleiten.
Frei von allem!
Wenn du dich nun wieder erhebst um deinen Weg fortzuführen, wird ein Teil von dir an diesem Ort bleiben.
Auch dieser Ort wird dich von nun an begleiten.
Du fandest deine Ruhe dort und einen Einblick in dein Inneres.
Der Ort gab dir den Platz dazu und behält diese Begegnung mit dir.
Denn es sind die Erinnerungen die bleiben.
Die in unserem Inneren leben und in stillen Augenblicken wieder zu leben beginnen.

 

Sarah Flossbach

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Mo

06

Mai

2013

Licht der Welt

von SARAH FLOSSBACH

 

Was macht nur deine Schönheit aus?
Sind es deine strahlenden Augen, die dem Meer ähneln?
Ist es dein wohlgeformtes Gesicht?
Deine wundervoll geformten Lippen, denen man sich mit seinen nähern möchte?
Oder vielleicht doch dein seidig glattes Haar?
Weder das eine noch das andere.
Es sind deine Farben. Du wundervolles Wesen der Natur.
Überall wo du auftauchst verwandelst du die Dunkelheit in Licht.
Du bist ein so kostbares Wesen. Denn du bringst Leben in eine so farblose Welt.

 

Sarah Flossbach

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Di

20

Nov

2012

Israel Gedicht

von FLORIAN PASTERNY

 

Die Worte fehlen

Viele Gedanken kreisen

Doch Welten ändern

Sie verändern sich

Regionen regen an

Kriege öffnen Herzen

Und wieder geht ein Stück Menschlichkeit dahin

 

Propaganda erfüllt die Aufgabe

Die Hamas beflügelt die Klaviatur des Opfers

Und Verteidigungen werden zu Angriffen

Sie verändert sich

Araber und ihre Strategien werden zum Akt kriegerischer Natur

Und wieder geht ein Stück Menschlichkeit dahin

 

Es ist die Zeit die wir hatten

Wunden zu heilen, Gräben zu schließen

Es ist die Schmach eines vergangenen Scheiterns

Die Mühe war es wert

Die Scham irgendwie auch

Und wieder geht ein Stück Menschlichkeit dahin

 

Schalom an unsere israelischen Freunde

Denn die Welt verändert sich

Und wenn es nicht um die Sache geht

Geht es nur um ein Prinzip

Die Vernichtung Israels ist so ein Prinzip

Warum?
Weil Religion in den falschen Händen Verachtung weckt

Und damit geht auch ein Stück Menschlichkeit dahin

 

Wer immer und immer wieder Ziel von Angriffen wird

Der hat jedes Recht dieser Welt sich zu wehren

Im kleinen Kreis der Familie, Global und im Nahen Osten

Israel ist keine Aggressor im Herbst des Widerstandes

Israel ist Opfer

Israel bleibt Opfer

Und Opfer glauben nicht mehr

Nicht einmal den Einschlag einer Rakete


Florian Pasterny

 

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"Ich blute aus allen Löchern"

Sie ist das älteste Gewerbe der Welt. Sie ist eine Fleischbeschau. Sie verhindert womöglich Vergewaltigungen. Sie sorgt für Vergewaltigungen und Gewalt. Sie zerstört Leben. Sie bereichert Leben für wenige Minuten. Sie tötet. Sie vergisst nie: Die Straßenprostitution. Die Straßenprostitution in Nordrhein-Westfahlen ist breit gefächert. Es gibt die Drogenstrichs, die Kindermeilen, das Hausfrauenviertel und die Zwangsprostituierten. Freier machen sich wenig Gedanken über die Motivation der Huren. Für sie zählt einzig der Dienstleistungsgedanke. Gute "Ware" gegen gutes aber doch bitte geringes Entgelt. Mehr

Die aberwitzige Denkweise der Deutschen

Die Deutschen sind stolz auf ihren Umgang mit dem Holocaust, dem Dritten Reich und Israel. Konterkariert doch einzig die Verwendung von großen und stolzen Mahnmalen das Vergessen der Geschichte. Unsere Mahnmale sind nichts weiter als institutionelle Heucheleien der Ewiggestrigen. Auschwitz verkommt zur Vergnügunsplattform frühreifer Studenten und Schüler, die Mahnmale in Berlin für Juden, Homesexuelle und Sinti und Roma sind nichts weiter als protzende Scheinheiligkeiten und Gleisnereien. Mehr

Pasternys Plausch -

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