Alle Artikel

Di

12

Mai

2015

Deutschland misshandelt seine Kinder

von FLORIAN PASTERNY


Jährlich sterben 320 Kinder durch Misshandlungen der eigenen Eltern. 200.000 Kinder werden jedes Jahr misshandelt und zum Teil leicht bist schwer verletzt. Ein misshandeltes Kind in Deutschland erlebt diese Qualen im Schnitt drei mal pro Woche und bei einer schweren Misshandlung sind Dinge wie Verbrühungen, Anketten, schwere Schläge, sexueller Missbrauch und Folter gemeint. Der gemeine Klaps auf den Po oder das leichte Schlagen auf die Finger sind zwar ebenso verboten aber weit verbreitet und haben mit einem Missbrauch der Kinder nichts zu tun. Denn 2/3 aller Elternpaare in Deutschland züchtigen ihre Kinder durch kleine Klapse und leichte Schläge auf den Po. Jedoch greifen   14 % dieser Elternpaare zur harten Prügel oder gar zur Folter und sexueller Grenzüberschreitung.

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Fr

17

Apr

2015

Sie können nicht kochen - Wenn Essen dem Überleben dient

Spargel, Grüner, Tomaten, Fisch, Käse, Tomaten, Kochen, Pasterny
Der Autor des Artikels hat dies selbst gekocht

von FLORIAN PASTERNY


Ich kann sie nicht mehr sehen - diese fetten dönerfressenden Klappspaten, wie sie mit ihren Nerdbrillen, schmatzend durch unsere Straßen ziehen und ihnen dabei das Fett und die Knoblauchsoße auf Shirts, Bordsteine und Schuhe tropft. Diese Dönerbuden, Fast-Food-Läden, Currywurststände und Sandwichklausen sprießen aus dem Boden und sorgen dafür, dass wir Nahrung nur noch zum Überleben gebrauchen und seltenst Genuss, Geschmack und Gemütlichkeit miteinander verbinden. Denn gerade der Genuss bleibt immer mehr auf der Strecke, wenn Tütchen aufgerissen werden, Fertiggerichte im Ofen landen und unsere jungen Mitbürger keinen Kohlrabi mehr vom Sellerie unterscheiden können.

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So

08

Mär

2015

Sebastian Edathy - Wenn ein Täter zum Opfer wird

von FLORIAN PASTERNY

 

Es ist ein schwieriger Fall - ein Zerwürfnis, eine schwere Frage zwischen Moral, Recht und Gerechtigkeit, die Problematik der Nachweisbarkeit von Würde und dem Verlust von Würde seitens der Täter und Opfer gleichermaßen. Sebastian Edathy ist in erster Linie ein Opfer seiner selbst. Konsument von Kinderpornografie, arrogantes Gehabe und übermäßige Selbstüberschätzung - die perfekte Mischung um die Volksseele zum brodeln zu bringen, wenn dieser Edathy Recht erfährt, welches man ihm eigentlich absprechen wollen würde.

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So

19

Okt

2014

Der (Nazi-)Neger aus der Kurpfalz - Der gefallene Pop-Engel

von FLORIAN PASTERNY


Er nennt sich selbst 'Der Neger aus Kurpfalz' und war bisher das Pop-Idol einer ganzen Generation. Doch die Maskerade bröckelt. Der Pop-Engel mit dem Soul in der Stimme entpuppt sich immer mehr als wirrer und auch gefährlicher Missionar einer Ideologie, die rassistisch, homophob, anti-amerikanisch und anti-demokratisch daher kommt. Vom Popstar zum Populisten, vom Idol zum Idioten. Ein Star demontiert sich selbst, entlarvt seine Gesinnung öffentlich und erfreut sich dann auch noch an den negativen Reaktionen - ganz verdorben und ein wenig Nazi-like.

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Di

02

Sep

2014

ZDF - Ein Sender blamiert sich bis auf die Knochen!

von HOLGER DOETSCH


Der GEZ-Zwangsblecher hat sich ja irgendwie inzwischen daran gewöhnt: Gerade im Sommer wimmelt es im Programm von Wiederholungen, manche Serien werden so oft ausgestrahlt, dass entsprechend ambitionierte Zuschauer mitspielen könnten. Gerade die Vorabendsendungen nähern sich immer mehr "Uschi" an, dem UnterSCHIchten-TV RTL und RTL II also, immer und immer und immer wieder werden wir mit gähnend langweiligen Kontrollen von Fahrradfahrern durch die Polizei belästigt, wahlweise auch durch Kochshows und Berichten über Gerümpelverkäufe. Das aber, was sich das ZDF jetzt geleistet hat, schlägt dem Fass den Boden aus, und der Autor dieses Beitrags darf das aus zweierlei Gründen heraus monieren: Er ist seit zwanzig Jahren Journalismusdozent und leitet ein Kinderhilfswerk im Königreich Kambodscha.

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Fr

11

Jul

2014

Israel muss sich wehren - Die Welt heuchelt hinterher

von FLORIAN PASTERNY

 

Israel als Aggressor im Nahen Osten - allzu gern nimmt die Welt dieses Bonmot als gegeben und verurteilt die Politik dieses Landes. Es ist ein Propagandakrieg zwischen Israel und der Hamas und wieder einmal schlägt das moralische Pendel der Welt gegen Israel. Zivile Opfer in Gaza, ein getöteter palästinensischer Jugendlicher als Racheakt und die Siedlungspolitik der Israelis zeichnen die Motive für diese Richtung. Doch schaut man einmal genau hin, dann erkennt man die Heuchelei der Welt und die falsche Berichterstattung der westlichen und im besonderen deutschen Medien. Es ist widerwärtig und ekelhaft wie Israel als ständiger Täter gezeichnet wird und am Ende Opfer einer islamischen kaputten Denkweise ist.

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Fr

11

Jul

2014

Offener Brief an Recep Tayyip Erdoğan

 

von FLORIAN PASTERNY

 

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Erdogan,


nun sind Sie in Deutschland, in meiner Stadt Köln und ich möchte Sie dennoch nicht willkommen heißen. Und wieso? Weil Sie ein Scheindemokrat, ein Heuchler und ein Verbrecher sind.

 

Sie hetzen jetzt gerade zur Stunde gegen deutsche Medien, gegen deutsche Kritiker und gegen Ihre eigenen Landsleute, die zu 50.000en auf die Straße gehen und gegen Ihre Politik demonstrieren. Wir sind ein freiheitsliebendes Land, ein vielfältiges Land, wir lieben Christen, Moslems und Atheisten, Schwule, Lesben und Transvestiten, Deutsche, Türken und Israelis. Doch wissen Sie, was wir am meisten lieben? Demoktratie, Rechtsstaatlichkeit, Freiheit und freie Meinung - all das, was Sie seit Jahren in Ihrem Land untergraben wollen. Sperren von Youtube und Twitter, Amtsenthebungen gegenüber Richtern und Anwälten, weil sie gegen die Regierung sprechen, Niederknüppeln von Demonstranten auf dem Taksim-Platz, wegsperren kritischer Journalisten, vorschreiben wie viele Kinder Frauen haben dürfen und verbieten, dass verliebte Pärchen sich öffentlich küssen und Händchen halten.

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Do

17

Apr

2014

Folter als Mittel zur Wahrheitsgewinnung und die Todesstrafe

von FLORIAN PASTERNY

 

Die Todesstrafe wird in jedem Land dieser Welt diskutiert. Folter und Schläge, zur Ermittlung der Wahrheit sind Gegenstand unzähliger Gerichte, Fälle, Diskussionen und Geschichten. Wenngleich die Frage nach Richtig und Falsch nur sehr bedingt mit unserer deutschen Weltsicht korreliert, so ist man doch froh über jedwede gute Gesprächskultur zu dieser Thematik. Die Art nach dem richtigen Umgang mit Schuld, nach dem Unterschied zwischen Rechtsprechung und Gerechtigkeit - sie beschäftigt die Menschheit seit jeher. Kann Folter gerecht und richtig sein? Ist die Todesstrafe gerecht und endet Gerechtigkeit bei Mördern, Kinderschändern und Terroristen dort, wo herkömmliche Rechtsprechung endet?

 

Den ganzen Artikel lesen Sie in wenigen Tagen, nachdem Sie sich eine eigene Meinung gebildet haben. Wir sind gespannt - Sie auch?

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Sa

08

Mär

2014

Kleine Fakten für Putinversteher

von WALDEMAR PABST

 

Beliebt in Zeiten wie diesen, in denen es brenzlig zu riechen beginnt, ist das Verschanzen hinter Unwissen oder das Verständnis für die Motive des Aggressors. Beides erlaubt das zurückgelehnte Zuschauen ohne schlechtes Gewissen oder wichtigtuerisches Dummschwätzen über vermeintlich komplizierte Situationen, mit tiefgründigen Beschreibungen der Motive von Kriegsherren und Menschenfeinden, garniert mit den ungeniert aberwitzigsten Räuberpistolen über finstere westliche Machenschaften, von 6000 heimlich nach Deutschland gebrachten britischen Panzern (die gesamte NATO verfügte zur Hochzeit des Kalten Krieges über 5000), bis hin zum EU Griff nach der Schwarzmeerflotte (was zur Hölle wollten Brüssels Bürokraten mit rostigen Schiffen in einem Binnenmeer, egal, nur nicht mit Realität aufhalten). Jeder möchte mal Schwall-Schwadroneur sein.

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Sa

08

Mär

2014

Menschenverachtung und Abscheu einer Büchner-Preisträgerin

von FLORIAN PASTERNY

 

Sibylle Lewitscharoff hat es im Moment nicht einfach. Beruft sie sich doch auf die freie Meinung, die freien Gedanken und die Möglichkeit diese jederzeit und ohne Bedacht zu äußern. Man muss schon sehr viel Toleranz aufbringen, um sich vom Sprachduktus Lewitscharoffs nicht beleidigt zu fühlen und an Zeiten erinnert zu werden, in denen eine solche Wortwahl dazu diente, die Würde von Menschen antastbar zu machen. Denn Würde und Anstand geht dieser Person in diesen Tagen ab. Kritik ja - Menschenverachtung nein: und das alles von einer preisgekrönten Schriftstellerin. Damit stellt sie sich ins Abseits und wird da auch nicht mehr rauskommen.

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Di

04

Feb

2014

Alice im Kampagnenland

von WALDEMAR PABST

 

Weniges in diesem Land ist so bigott, wie die Empörung über den gemeinen Steuersünder. Das sei vorausgeschickt. Schweizer Konteninhaber und Hartz IV Empfänger haben die lustige Gemeinsamkeit, dass der brave Bürger den Zeigefinger gar nicht wieder runter bekommt, wenn ruchbar wird, dass sie den Staat um ein wenig Geld gebracht haben könnten, wo jeder weiß, dass es gewiss niemanden gibt, der nicht schon einmal zugunsten des eigenen Geldbeutels geschummelt hat. Mehr oder weniger. Von daher ist es unglaublich uninteressant, ob des Landes oberste Emanzeninstanz Kohle in die Schweiz gebracht hatte und vor der Steuer verbarg, bis sich das Gewissen in Form von Berichten über aufgekaufte Kontendaten (findet der Deutsche völlig okay, er fürchtet sich, dass die NSA seine Facebookpostings mitliest, vermutlich deshalb, weil die Welt mitbekommt, dass hier ein Volk der Analphabeten heranreift) meldete.

 

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Do

23

Jan

2014

Eine Wahrheit ist eine Wahrheit ist eine Wahrheit und nicht die Linke

von FLORIAN PASTERNY

 

Moderator kommt vom lateinischen moderare und bedeutet mäßigen oder lenken. Doch muss ein Moderator, der augenscheinlich ein System und eine Ideologie ablehnt, moderate und gemäßigte Gespräche führen oder darf er, nein muss er sogar, provozieren und eine falsche Wahrheit aufdecken? So geschehen in einer vielerorts diskutierten Sendung im ZDF-Abend "Markus Lanz". Nun läuft ein Shitstorm diverser Social-Plattformen gegen das ZDF und gegen Markus Lanz persönlich, derweil der Ersatzhonecker, Sahra Wagenknecht, als linke Fräulein Rottenmeier heroisiert wird und ein fatales Bild entsteht, welche bildungsferne Schichten und Wetten, dass..?-Hartz IV-Konsumenten kaum erkennen können. 145.000 Unterzeichner einer Petition gegen Markus Lanz und für eine Absetzung der Sendung, eine Forderung ähnlich bescheuert, wie das "Raus aus dem Euro" der Linkspartei, haben ihre Stimme erhoben und etwas online unterschrieben, was die Dummheit der Deutschen in dieser Frage unterstreicht.

 

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So

12

Jan

2014

Outing: "Ich bin eine Hete"

von FLORIAN PASTERNY

 

Ja, ich habe Sex mit Frauen. Ich gebe es zu. Auch wenn es einige Menschen nun überraschen wird und meine Familie, wie Freunde unvermittelt und ohne Vorwarnung trifft: Ich bin eine Hete, und das ist auch gut so. Die Zeit meines Coming-Out ist gekommen und es fiel mir nicht leicht. Die eigene sexuelle Identität zu finden, dies ist schon schwierig genug, sie dann der ganzen Welt zu zeigen umso schwerer. Ich hoffe, damit verdiene ich den gleichen Respekt wie Hitzlsperger, denn vermeintliche Super-Homos wie Volker Beck, Klaus Wowereit und Guido Westerwelle äußerten natürlich ihre Hochachtung und sogar die Bundesmutti lies ihren Regierungssprecher sexuelle Verehrung und Achtung gegenüber des Outings aussprechen. Und dabei ist die sexuelle Identität eine intime Angelegenheit, die nur den jeweiligen Menschen etwas angeht. Niemand hat das Recht über meine Vorlieben zu wissen, zu richten oder zu werten. Doch Hitzlspergers Outing hat eine Welle der Homo-Empathie unter deutschen Promis losgetreten und am Kneipenstammtisch ist er nur die schwule Sau.

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Do

31

Okt

2013

Der letzte Tag im Leben....

von FLORIAN PASTERNY

 

Gernot Fahl wollte selbstbestimmt sterben. Mit seinen 69 Jahren hat er sich mental vom Leben verabschiedet. In der Schweiz sollte es mit einem Cocktail beendet werden. Doch Gernot Fahl war zu schwach zum freiwilligen sterben. Sein letzter Traum, sein letzter Wille kann ihm nicht geschenkt werden - ein selbstbestimmter Tod in Würde und ohne Schmerzen. Welche Wünsche haben wir, wenn wir an unseren Tod denken? Welche Gespräche würden wir vorher noch führen wollen? Wem um Vergebung bitten und wem verzeihen wollen? Der letzte Tag im Leben - wie er wohl wäre?!

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Do

17

Okt

2013

Ein Leben durch die Kamera - Wenn Momente verblassen

von FLORIAN PASTERNY

 

Wenn wir die wichtigen und schönen Momante nur noch über einen kleinen Bildschirm wahrnehmen, wenn wir gar nicht wirklich anwesend sind, weil das Bild nicht verwackeln darf und wenn wir Videos auf dem Handy mehr schätzen als das Momentum, dann sind wir in der Wirklichkeit angelangt. Willkommen, du rosige Technikzeit, du mit deinen vielen Vorteilen und nicht ebensowenigen Nachteilen. Du, die uns die Zeit raubt, die Momente stiehlt und die Erfahrung abnimmt. Es könnte alles so viel schöner sein  - ohne Handykamera.

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Mi

28

Aug

2013

Nichtwähler - blöd, ignorant oder beides?

von FLORIAN PASTERNY

 

Gestatten: Nichwähler. Ignorante oder blöde Deutsche, die am 22. September 2013 die Bundestagswahl wieder einmal verschlafen oder mit Absicht versäumen. 30 % Nichtwähler werden am besagten Sonntag die Ereignisse des Tages benommen, bekifft oder versoffen hinnehmen und sich dann weitere 4 Jahre über die falsche Politik, die falschen Entscheidungen und die falschen Mandatsträger aufregen. Sind diese Menschen zu satt? Sind sie zu glücklich? Oder einfach nur blöd? Sie sind auf jeden Fall eins - sozial abgehängt. Kein Geld, keine Bildung, keine Wahl. Doch warum setzen diese Menschen die Demokratie und unsere Freiheit aufs Spiel?

 

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Di

20

Aug

2013

Ägypten - Wenn für die Freiheit Blut fließt

von WALDEMAR PABST

 

Ägypten beherrscht die Schlagzeilen. Politik und Medien hierzulande überbieten sich im Entsetzen darüber, dass es Tote gibt, viele sogar, was eben passiert, wenn scharf geschossen wird. Dann wird in Deutschland die Leichenbittermiene aufgezogen, der Botschafter einbestellt, die UNO kommt in die Gänge und der Dialog wird gefordert. Die Empörten jedoch verweigern sich der Frage, wer warum auf wen schießt. Vor allem wofür. Es scheint, dass niemand verstehen will, was sich dort abspielt. Einen Kampf der Kulturen hat uns Huntington einmal prophezeit. Er liegt damit nur knapp daneben.

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Mi

07

Aug

2013

Mi casa es su casa - Respekt und Miteinander

von FLORIAN PASTERNY

 

Respekt, Anerkennung und Würde - Attribute die jeder Mensch, gleich welcher ethnischen Herkunft, Religion, Vergangenheit und Gegenwart für sich beanspruchen darf und muss. Ein tolerantes Miteinander als Ziel einer deutschen Gesellschaft. Denn die Integration ist nicht an den Migranten gescheitert, wenn sie denn überhaupt gescheitert ist, sondern an der Wechselwirkung zwischen Migranten und den hier bereits Lebenden. Mehr als 15 Millionen Menschen leben in Deutschland, die aus anderen Ländern stammen. Sie weilen mitten unter uns. Nicht isoliert, nicht abgeschirmt und nicht versteckt in irgendwelchen Großstadtghettos. Der Mythos einer integrationsunwilligen Gesellschaft gehört zerstört. Integration ist mittlerweile ein Thema im Pissbereich der deutschen Diskussionslaterne und die Mehrheitsgesellschaft, wie die Migraten, haben sich in ihren Vorurteilen festgefahren.

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Mi

26

Jun

2013

Wir sind eine Jammertitten-Nation

von FLORIAN PASTERNY

 

Wieder einmal ist Facebook der Anstoß dieses Artikels. Denn seitdem Facebook der Stammtisch des 21. Jahrhunderts geworden ist, fallen Menschen durch Idiotie und Geschmacklosigkeit auf. Was sonst nur in dunklen Kneipen, betrunken und ohne großes Publikum besprochen wurde, hat seinen Weg in Millionen Haushalte gefunden, ohne natürliche Grenzen der Schichten in Deutschland. Im Netz verkommen viele zu Empörcaspern und Klatschaffen, zu Idioten und Besserwissern. Nun haben wir eine erneute Jahrhundertflut erlebt und was muss ich bei Facebook lesen? Was wird millionenfach geteilt und diskutiert? "Warum hilft uns eigentlich kein anderer Staat? Wieso nicht die EU? Wo sind die Spenden aus dem Ausland für unser Land? Wir sollten nichts mehr spenden und keinem Land der Welt mehr helfen, denn uns hilft auch keiner." Welch ein grober Schwachsinn.

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Sa

15

Jun

2013

Syrien leidenschaftslos betrachtet

von WALDEMAR PABST

 

Es mögen 70.000 oder inzwischen erheblich mehr Menschen sein, die im syrischen Bürgerkrieg ihr Leben verloren haben. Dabei wäre das Wort abgeschlachtet in vielen Fällen vermutlich treffender. Kein Zweifel daran besteht, dass dieses Morden vom syrischen Erbdiktator ausging, der nach Vätersitte anfangs glaubte, Volksaufstände durch Massaker wirksam bekämpfen zu können. Kein Zweifel auch, dass es sich bei dem sympathischen Augenarzt von nebenan mit dem spanischen Prinzengesicht um ein Monster handelt, dessen Bereitschaft für Machterhalt zu töten ungehemmt ist.

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So

02

Jun

2013

Knietief im Strom voller Muschis und Schwänze

von FLORIAN PASTERNY

 

Glück, leuchtende Augen, Träume - das Sinnbild eines perfekten Lebens. Doch diese Perfektheit ist oft nur oberflächlich und schon gar nicht sinnbildlich für ein formvollendetes Leben. Sorgen werden immer wieder Bestandteil einer langen Reise durch das Leben sein. Und als ob das nicht genug wäre, plagen wir uns mit der Suche nach dem oder der Richtigen herum. Verfolgt von Enttäuschungen, Glück, Liebe und Kummer: Eine Reise auf der Achterbahn der Gefühle. Fickt dich das Leben, dann lehn dich zurück und genieß die Show oder jammere dich zu Grunde und erlebe die Faszination Leben erst dann, wenn es zu spät ist. Doch was ist der Traumpartner eigentlich? Traumpartner können so distinkt in ihrer Art, Gewichtung und Priorität sein, wie nur irgendwie möglich.

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Fr

17

Mai

2013

"Kindersex ist Menschenrecht" - Die Heuchelei eines Volker Beck

von FLORIAN PASTERNY

 

"Um 9 Uhr morgens gehe ich hin, zu meinen acht kleinen Knirpsen zwischen 16 Monaten und 2 Jahren. Ich wasche ihren Popo, ich kitzel sie, sie kitzeln mich, wir schmusen uns." - "Die Sexualität eines Kindes ist etwas fantastisches." - "Wenn ein 5-jähriges Mädchen beginnt Sie auszuziehen, ist es ein wahnsinnig erotisches Spiel" - Zitate von Daniel Cohn-Bendit! "Eine Entkriminalisierung der Pädosexualität ist angesichts des jetzigen Zustandes ihrer globalen Kriminalisierung dringend erforderlich" - "(...) uneingeschränkte Fähigkeit zu einvernehmlicher Sexualität (auch für Kleinkind) (...)" - "Diskussion (..) und die Perspektive der Feministinnen, die oft auch durch frühsexuelle Kontakte mit Vätern und Onkeln traumatisch geführt worden ist." - Zitate von Volker Beck! Man möchte aufgrund dieser Zitate anfangen zu schreien, zu weinen, zu verurteilen.

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Do

16

Mai

2013

Frankensteins Traum wird wahr

von ANDREAS SENTKER

 

Aus normalen Körperzellen können Forscher nun die Kopie eines Menschen herstellen. Darf das sein? Die Nachricht von der Existenz des Klonschafs Dolly löste im Februar 1997 einen weltweiten Schock aus. Was Forscher als Sensation feierten, war für viele andere ein dramatischer Eingriff in die Natur – mit womöglich weitreichenden Folgen: Gibt es bald geklonte Menschen? Was schien nach Dolly nicht alles denkbar: kranke Väter, die genetisch identische Söhne als Organspender heranzüchten lassen. Kranke Hirne, in denen der Wunsch übermächtig wird, das Leben nach dem Tod im neuen Körper fortzusetzen. Existenzielle Fragen stellten sich: Darf ein Mensch zu einem nützlichen Zweck geboren werden? Ist er dann ganz Mensch?

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Mo

13

Mai

2013

Die Vernichtung Israels würde vieles einfacher machen

von FLORIAN PASTERNY

 

Die Deutschen sind stolz auf ihren Umgang mit dem Holocaust, dem Dritten Reich und Israel. Konterkariert doch einzig die Verwendung von großen und stolzen Mahnmalen das Vergessen der Geschichte. Unsere Mahnmale sind nichts weiter als institutionelle Heucheleien der Ewiggestrigen. Auschwitz verkommt zur Vergnügunsplattform frühreifer Studenten und Schüler, die Mahnmale in Berlin für Juden, Homesexuelle und Sinti und Roma sind nichts weiter als protzende Scheinheiligkeiten und Gleisnereien.

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Mi

08

Mai

2013

Shitstorm im Internet - Anonymität konterkariert die Erziehung

von FLORIAN PASTERNY

 

Isabell L. war sich sehr sicher. Sie antwortete als Publikumsjoker im RTL-Quiz 'Wer wird Millionär' falsch und der Kandidat verlor daraufhin eben verdiente 124.500 EUR. Tragische Geschichte aber was danach folgte, gleicht einer Hexenjagd. Seitdem wird diese Frau, deren Namen im Internet bekannt ist, von einem Shitstorm gejagt. Zu Deutsch: Scheißesturm. Meist anonyme User nutzen die Freiheiten des Internets um über diese Studentin hereinzubrechen. Und zwar mit aller Gewalt. "Versink im Boden, du Schlampe", pöbelte es über Twitter. "Die brauch sich nicht mehr aus dem Haus trauen", tickerte es bei Facebook und "sie soll dem Kandidaten für 124.500 EUR ranlassen, die Hure", sprach es in diversen Foren.

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Mi

01

Mai

2013

Das Geschäft mit dem Fleisch - Straßenprostitution in NRW

von FLORIAN PASTERNY

 

Sie ist das älteste Gewerbe der Welt. Sie ist eine Fleischbeschau. Sie verhindert womöglich Vergewaltigungen. Sie sorgt für Vergewaltigungen und Gewalt. Sie zerstört Leben. Sie bereichert Leben für wenige Minuten. Sie tötet. Sie vergisst nie: Die Straßenprostitution. Die Straßenprostitution in Nordrhein-Westfahlen ist breit gefächert. Es gibt die Drogenstrichs, die Kindermeilen, das Hausfrauenviertel und die Zwangsprostituierten. Freier machen sich wenig Gedanken über die Motivation der Huren. Für sie zählt einzig der Dienstleistungsgedanke. Gute "Ware" gegen gutes aber doch bitte geringes Entgelt.

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Sa

16

Mär

2013

Moderator Ken Jebsen dreht durch

von WALDEMAR PABST


Jürgen Elsässer, Freunden der gepflegten Verschwörungstheorie, Antisemiten aller Couleur, Amerikahassern, dem Kopp-Verlag und Achgut-Lesern ist er ein echter Begriff, Ken Jebsen, der sich KenFM nennt, der jahrelang unbemerkt mit Geldern des Zwangspay-TV’s beim RBB sein Unwesen trieb, wahrscheinlich weil er wusste, wer den Holocaust erfunden hat, weniger seiner Rechtschreib- und Grammatikkenntnisse wegen, sein Mailwechsel mit Henryk Broder ist legendär. Das mit dem Holocaust war wohl selbst brandenburgischen Öffentlich-rechtlichen eine Nummer zu irre, weshalb er seinen Sendeplatz räumen musste und seither auf eigenen Kanälen und beim Koppverlag seine Fangemeinde mit sich steigernden Ausbrüchen befriedigt.

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Do

07

Mär

2013

ECHO-Skandal mit rechter Band - Courage und Vernunft gehen vor Ruhm und Preise

von FLORIAN PASTERNY

 

Da ist er: Der Skandal zum wichtigsten deutschen Musikpreis 'Echo'. In der Kategorie 'Rock/Alternativ National' waren auch die Bands 'Kraftklub' (Ich will nicht nach Berlin) aus Chemnitz und 'MIA.' (Tanz der Molekülenominiert. Nun gaben beide Bands auf ihrer Facebookseite bekannt, dass sie die Nominierung ablehnen. Die nominierte Band Frei.Wild ist der Grund dafür. In der Vergangenheit haben sich schon Bands wie 'Jennifer Rostock', 'Die Ärzte', 'Die Toten Hosen' und 'Jupiter Jones' über Frei.Wild negativ geäußert und das rechte und nationalistisch-völkische Gedankengut der Band scharf kritisiert. Mittlerweile haben sich auch die Ärzte zum Thema gemeldet: "(...) beim 'Wichtigsten Deutschen Musikpreis' ist mal wieder eine politisch fragwürdige Band nominiert (...)." Da den Ärzten der Echo aber egal ist, ziehen sie ihre Nominierung nicht zurück. Stellt sich dabei nun die Frage, wie es so eine Band beim wichtigsten deutschen Musikpreis auf die Nominierungsliste schafft und welche Vergleiche man mit der rechten Band 'Böhse Onkelz' zeichnen kann.

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Di

19

Feb

2013

Die bewusste Abkehr von 'Müssen' und 'Sollen'

von FLORIAN PASTERNY

 

"Ich kann, weil ich will, was ich muss" - mit diesem Bonmot beschreibt der Philosoph Immanuel Kant die Wichtigkeit des 'Müssens' in Verbindung mit dem 'Wollen'. Wenn wir uns aber für eine bewusste Abkehr von 'Müssen' und 'Sollen' entscheiden, dann können wir den Satz auch in Eigenregie umschreiben: "Ich kann, was ich muss, wann und wenn ich will." Doch im Leben kommen wir immer wieder in Situationen wo wir etwas 'tun müssen'. Das kann uns die Kehle und Seele zuschnüren und zu unangenehmen Gefühlen führen. Beobachten wir uns doch einfach einmal selbst, wenn wir diese 'Muss'-Sätze für uns formulieren. Fühlen wir uns wohl dabei?

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Mo

18

Feb

2013

Warum das Spiel des Seins unser aller Freude sein soll

von FLORIAN PASTERNY

 

"Wer nicht lächelt ist angreifbar, wer seine Freude nicht zeigt ist schwach und wer sein Glück nicht genießt ist töricht" - dieser Satz schwebt seit heute Nacht in meinem Kopf. Irgendwer hat mir diese Zeilen gesagt. Ich weiß nicht was und ich weiß nicht wer - ich weiß nur, dass dieser Satz plötzlich da war. Ich habe dann sehr lange über diesen Satz nachgedacht und festgestellt, dass der größte rettende Anker die Freude ist. Es ist nicht wichtig was andere machen, welche Fehler sie begehen und wie wir sie dafür verurteilen. Es ist nur wichtig was wir im Herzen denken und fühlen.

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Do

14

Feb

2013

Parlament der Vögel - Valentinstag führt zusammen was zusammen gehört

von FLORIAN PASTERNY

 

Der Valentinstag wirft alljährlich am 14. Februar diskutable Fragen auf. Ist er noch zeitgemäß? Soll ich ihn als Single hassen? Darf ich es mir in der Beziehung leisten nichts zu schenken? Jahr für Jahr erleben wir ein Phänomen in den sozialen Netzwerken und in unserem Umfeld: "Fuck Valentine’s Day" prangert es im Netz und rauscht es aus Single-Mündern. Doch ist diese depressive Grundstimmung nicht eigentlich ein kleiner Hilferuf in Richtung Amor? Denn der Valentinstag ist per se weder vekehrt, noch einem Konsumterror geschuldet. Er pflegt eine lange Tradition und bringt heute liebende Menschen zum lächeln. Eine doch schöne Gewohnheit.

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Sa

02

Feb

2013

Wo “nie wieder” anfängt

von WALDEMAR PABST

 

Vor 80 Jahren wurde Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt, was auf allen Kanälen samt Feierstunde im Bundestag Erwähnung fand. Machtergreifung lautet der populärwissenschaftliche Begriff dafür und er ist entgegen vieler Diskussionen ausgesprochen treffend. Allerdings nicht, was den Vorgang, der sich gerade jährte betrifft, sondern er beschreibt die dem folgenden Monate. Am 30. Januar 1933 wurde die Demokratie in Deutschland nicht abgeschafft. Am 30. Januar 1933 ernannte lediglich der senile Reichspräsident den Führer einer radikal demokratiefeindlichen Massenpartei zum Reichskanzler, während er selber die Fäden der Macht in den Händen behielt und im Kabinett jene eine klare Mehrheit hatten, die den neuen Kanzler verachteten und meinten, ihn in die Ecke drücken zu können, bis er quietscht.

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Mi

30

Jan

2013

Der moralische Kompass - Über Ambivalenz, Ethik und Selbstverarsche

von FLORIAN PASTERNY

 

In unserem täglichen Miteinander geschehen die meisten Schandtaten nicht deswegen nicht, weil die Menschen so moralisch wären, sondern weil Ihnen das Risiko der Entdeckung, verbunden mit Strafe und gesellschaftlicher Ächtung in Abwägung mit dem Gewinn zu hoch ist. Der moralische Kompass ist nur ein Anhaltspunkt für ein ethisches und reines Leben. Ob man diesen dann auch so umsetzen kann, schlechte Gewissen konterkariert und zufriedener lebt, ist jedem selbst überlassen. Die allermeisten Menschen, jeglicher Kultur und Gesellschaft, sind auf genau demselben moralischem Level - von Geburt an. Erziehung, Erfahrung und Freude wie Schmerz prägt unseren Kompass Jahr für Jahr. Der Mensch ist fähig, sich zu verändern und jeder von uns besitzt die dafür nötige Reflektion.

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Di

22

Jan

2013

Warum Menschen am Leben scheitern und die Politik dafür verantwortlich sein soll

von FLORIAN PASTERNY

 

"Unzufriedenheit ist der erste Schritt zum Erfolg", sagte Oscar Wilde. Aber damit allein lässt sich der allgmeine deutsche Pessimismus und die Hau-Drauf-Politik der Gesellschaft nicht erklären. Wir sind eine Nation voller Jammertitten geworden. Alles ist uns teuer, zu langsam, zu langweilig oder zu wenig - die Eigenverantwortung moddert vor sich hin. In einem Land wo alles von der Wiege bis zum letzten Furz eines Menschen durchdacht worden ist, wo wir seit über 70 Jahren ohne Krieg leben, wo niemand wirklich auf der Straße leben muss und wo es den Menschen besser geht als in 194 anderen Staaten dieser Welt, haben wir das Gefühl stets am Abgrund zu leben und das Leben selbst nicht wirklich genießen zu können.

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So

06

Jan

2013

Offene Notiz für Julia Klöckner - Debatte über Augstein und Antisemitismus

von WALDEMAR PABST

 

Der Antisemitismus-Vorwurf gegen Augstein ist auch nach Ansicht von CDU-Politikerin Klöckner ungerechtfertigt. “Wenn jemand in einer freien Gesellschaft Regierungen kritisiert, ist das sein gutes Recht”, sagte Klöckner an diesem Donnerstag. “Wenn man daraus Antisemitismus ableitet, dann ist das sehr gewagt.”

 

Stand bei Spiegel-Online.

Sollte das nicht stimmen und Sie heute dementieren, sehr geehrte Frau Klöckner, machten Sie mich glücklich und vergessen Sie dann einfach, was jetzt folgt.

Also:

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So

30

Dez

2012

Freitag der 2013.

von ATTILA TERI

 

Und es ist wieder mal so weit, in wenigen Tagen ist das alte Jahr vorbei. Mit Böllern, Champagner und guten Wünschen begrüßen wir 2013. Alle haben wieder gute Vorsätze, möchten abnehmen, mehr verdienen, lieb zu ihren Mitmenschen sein und so weiter, wie gehabt! Aber was könnte uns denn tatsächlich erwarten? Ein kleiner Ausblick der anderen Art.

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Mo

17

Dez

2012

Was ist denn da los? - Versteh' einer die Welt

von FLORIAN PASTERNY

 

Seit Freitag stehen wir alle einmal mehr vor der Frage: "Was ist denn da los?" Und wie immer werden wir weder Antworten noch Erklärungen erhalten. Die Welt wird so von uns nicht mehr verstanden werden. Die Menschen lernen zu hassen, sie lernen Vorurteile zu haben, sie verlernen angeborene Toleranz und Neugier anderen und neuen Dingen gegenüber. Wir zerstören unsere Umwelt, erleben eine Verrohung der Gesellschaft, lassen Schwache zurück und begehren kaum noch auf. Und ganz am Ende wundern wir uns über Amokläufe, Terror, Krieg, Erdbeben, Überschwemmungen und die nackte Angst vor dem unnatürlichen Tod durch Dritte.

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Fr

14

Dez

2012

DFL- Papier: Sippenhaft für Fußballfans, es lebe der Stellvertreterkrieg!

von ATTILA TERI

 

Deutschland ist immer noch ein Land der Glückseeligen! Wer kann es schon in der Welt behaupten, dass sein größtes Problem die „schönste Nebensache der Welt“ ist? Deutschland. Toll, oder? Was seit Tagen die breite Öffentlichkeit beschäftigt, ist einfach nur wie eine neue Doku-Soup bei RTL! Das neu Sicherheitskonzept der deutschen Fußball Bundesliga.

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Mi

12

Dez

2012

Sterbehilfe und stille Helden im Alltag

von FLORIAN PASTERNY

 

In unserem Land herrscht seit jeher eine hitzige Debatte zum Thema Sterbehilfe. Wir verweisen stets auf die verschiedenen und differenzierten individuellen Moralvorstellungen in einer pluralistischen Gesellschaft. Eine Ethik des Leidens gibt es nicht und so sollte und muss jeder Mensch über seinen eigenen Tod bestimmen dürfen. Denn auch das gehört zur Würde des Menschen. Denn es geht hierbei nicht um eine Sterbeindustrie, nicht um Ärzte, Politiker und Gesetze: Es geht einzig um den Willen eines Einzelnen. Die Perversion des christlichen Denkens geht dabei in zwei Richtungen. Zum einen muss Sterbehilfe im Christentum ein Tabu bleiben - Salvifici Doloris nannte Papst Johannes Paul II. seine Enzyklika über den Schmerz und er hielt ihn bis zum Tode aus. Und zum anderen ist die christliche Nächstenliebe damit verbunden, anderen Menschen auch in den Tod zu begleiten und Hilfestelltung zu geben. So zumindest das ethische und moralische Verständnis von Nächstenliebe.

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Di

11

Dez

2012

Wenn der Trittbrettfahrer wieder speit

von WALDEMAR PABST

 

Für alles mögliche gibt es Trittbrettfahrer. Warum nicht auch bei publizistischen Auseinandersetzungen. Henryk M. Broders Offenlegung von akzeptiertem Antisemitismus in Person des Jakob Augstein hat einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht. Was also wäre verlockender, als etwas Aufmerksamkeit davon abzubekommen, indem man bei jeder neuen Runde seinen Senf zu den beiden dazu gibt. Das nämlich macht Alexander Wallasch, selbsternannter Kämpfer wider die Antisemitismuskeule, der seine eher laue Kolumne damit aufpeppt, Augstein zu verteidigen, der wahrscheinlich den Namen Wallasch noch nie gehört hat, aber das muss ja keiner erzählen. Nicht grundlegend neu, der letzte Wallasch Text dazu gab vor ein paar Monaten Anlass zur Beschäftigung.

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Mo

26

Nov

2012

Fifty Shades of Scheiße

von JULIA NOLTING

 

Gequältes Stöhnen und leises Wimmern aus dem Schlafzimmer gestern Nacht – ich gebe zu: Das war ich. Nicht jedoch, weil ein supersexy Multimillionär mit sadistischen Neigungen seine Spielchen mit mir tieb, sondern weil der letzte Band der Fifty Shades of Grey- Trilogie mir Qualen bereitete.

 

Ich möchte gar nicht ausführlich darauf eingehen, welches Frauenbild diese Romanreihe vermittelt. Einzig sei gesagt: Anscheinend lassen sich Frauen auch heute noch gerne wie unmündige Kinder behandeln, solange der Mann nur reich und gutaussehend genug ist.

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Mo

19

Nov

2012

Zynismus kann auch Leben retten

von ATTILA TERI

 

Es war 1944, als sich zwei, später sehr berühmte, ungarische Juden auf dem Todesmarsch nach Auschwitz zufällig begegnet sind. Einer trug nur einen Kartoffelsack als Kleidung, woraufhin der andere ihn fragte: „Sag mal, wer ist dein Schneider?“ Beide haben irgendwie es geschafft, nicht in der Gaskammer zu landen. Jahrzehnte später wurde Paul Királyhegyi, der Kartoffelsackträger, der in den 30er Jahren als Gagman in Hollywood Karriere gemacht hatte, gefragt, warum er zum Henker so dämlich war, 1944 freiwillig nach Ungarn zurück zu gehen.

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Mo

19

Nov

2012

Öffentlich-rechtliche Qualität und der Experte Lüders

von WALDEMAR PABST

 

Zu den heiligen Kühen dieses Landes gehören die öffentlich-rechtlichen Medien, so heilig, dass sie sich als verfassungsrechtlich abgesichertes ZwangsPayTV eine groteske Mischung aus Datenkrake und Moskauinkasso namens GEZ leisten dürfen und in laute Empörung über den Angriff auf ihre Unabhängigkeit ausbrechen, wenn sie mal ein Politiker anruft und sich über das eine oder andere sinnfrei beklagt, wo sie nur nein zu sagen bräuchten oder den Anrufer durch den Kakao ziehen, wie Kai Diekmann von der bösen Bild es vormachte. Schmerzlicher Weise passen Empörung und Zeigefinger besser zu ihrem Selbstbild, als irgendwelche Formen von Humor, gar schwarzem.

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So

18

Nov

2012

Wenn die Raketen Trauer tragen!

von ATTILA TERI

 

Seit Jahren denke darüber nach, was wohl aus Imad geworden ist! Lebt er überhaupt noch, wenn ja, wie oder ist er in dem Wahnsinn, in dem er aufwachsen darf, schon ums Leben gekommen? Wurde er durch eine Hamas-Kugel etwa umgebracht oder hat er sich vielleicht als jugendlicher Selbstmordattentäter inzwischen in die Luft gejagt? Ich weiß es nicht! Ich sehe immer noch nur sein schelmisches Lachen, seine unglaublich schöne, tiefschwarze Augen, mit denen er damals die Welt so unschuldig ansah, wie es eben nur Kinder tun können.

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Fr

16

Nov

2012

Ich bin ein militanter Jude

von ATTILA TERI

 

„Ich war schon drauf und dran Dir richtig die Meinung zu geigen, nachdem du seit Wochen auf Facebook immer wieder über Israel schreibst und dich über das Schweigen der Deutschen beschwerst! Du wirst immer militanter! Man hat hier andere Probleme als sich ständig über das Elend der Israelis Gedanken zu machen! Du erreichst nur, dass deine Freunde dich abschalten, weil du sie nervst!“ – So weit die Kritik eines wirklich guten Freundes auf meine Bemühungen über den Wahnsinn in Israel meine Facebook-Freunde auf dem Laufenden zu halten.

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Fr

16

Nov

2012

Deutscher Rapper: zwischen religiösen Wahn, Hass, Gewaltaufruf und Führerkult

von SASCHA ZIRNSTEIN

 

In meiner Kindheit war ich fasziniert von dem damaligen Eishockeytrainer der bundesdeutschen Nationalmannschaft. Ich hatte zwar weder Zugang zu dieser Sportart noch zur Bundesrepublik ob eines unüberwindbaren “Schutzwalls” und der Tatsache, dass es im Osten nur zwei Eishockeymannschaften gab: Berlin und Weisswasser. Warum also war ich von diesem fremden Mann so fasziniert? Es war sein Name.

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Di

13

Nov

2012

Sinn und Sinnlichkeit des Lebens - Der richtige falsche Weg zum Ziel

von FLORIAN PASTERNY

 

Umso mehr wir den Sinn des Lebens suchen, umso weniger sehen wir darin. Der Zufall schiebt uns wie Schachfiguren über ein Brett. Mal gewinnt weiß, mal gewinnt schwarz. Doch das Leben ist im Grunde großartig. Es ist eine Ansammlung von Erfahrungen, eine Sinnlichkeit, aber auch eine schmerzvolle Justierung zum beständigen Ziel. Beständigkeit ist das, was wir am Ende alle suchen. Ob wir sie mit dem Glauben, mit der Überzeugung oder mit der Erfahrung erhalten ist unerheblich. Denn jeder darf, nein, jeder muss seinen eigenen Weg finden.

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Mo

12

Nov

2012

Absoluter Quatsch bei Absoluter Mehrheit

von FLORIAN PASTERNY

 

Junge Leute sollen und müssen sich wieder mehr für Politik interessieren. Aber auch bildungsferne Schichten, politikverdrossene Geister und enttäuschte Genossen brauchen einen neuen Zugang zur Politik. Stefan Raab hatte sich also viel vorgenommen und den Startschuss in diese Richtung gesetzt. Doch was uns Pro 7 da vorgesetzt hat war leider nichts. Absoluter Quatsch bei Absoluter Mehrheit - mehr nicht, aber auch nicht weniger. Es war unterhaltsam - irgendwie. Komisch und flott rutschte die Sendung durch die 70 Minuten Sendezeit.

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Di

06

Nov

2012

"Wetten, dass..?", Jörg Knör, Hans Zippert und immer wieder Markus Lanz

von NILZ BOKELBERG

 

Ich muss gestehen: Seitdem ich ihn bei Roche und Böhmermann gesehen habe, kann ich den Lanz nicht mehr scheisse finden (schlimm übrigens, dass man von dem mittlerweile als „der Lanz“ spricht, so wie „der Wendler“…uaaah). So guck’ ich also mittlerweile die Woche über seine Talkshow, sicher auch weil das ein perfektes Vorbereitungsprogramm auf mein nächtliches Domian-Gucken ist. Und auch die zweite „Wetten, dass..?“-Folge ging in meinen Augen in Ordnung. Man sollte vielleicht mal diese unglaublich bigotte und lächerliche „Was sollen denn die internationalen Stars von uns denken?“-Diskussion lassen. Es ist ja nicht so, als wenn die da in einer überraschend banalen Show sitzen würden. Da wird man auf einer weltweiten Promotour wohl einige von sehen (wer jemals Sonntags italienisches Fernsehen gesehen hat, weiß was ich meine). Nur in Deutschland soll man sich jetzt schämen, weil Unterhaltung unterhält. Pappnasen.

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So

04

Nov

2012

Dirk Bach: Ein Toter wird benutzt und missbraucht - Wie es schwulen Aktionisten um David Berger gelingt, eine Hetzplattform erfolgreich zu bewerben

von HOLGER DOETSCH

 

Wenn einer stirbt, der prominent und sehr beliebt war, dann geschehen rituale Dinge. So war und ist es auch bei Dirk Bach, der ja unbestritten prominent und sehr beliebt war. Kaum melden die Agenturen einen natürlichen Tod, meldet sich die "Das-kann-doch-nicht-sein!"-Verschwörungsfraktion, die sich schlicht und ergreifend nicht vorstellen kann und vor allem nicht vorstellen will, dass einer, der prominent und sehr beliebt war, an einem schnöden Herzversagen sterben könnte. "Unmöglich!" skandieren die Verschwörungsonanierer, denn für sie sterben Menschen wie Dirk Bach oder wie weiland Elvis oder Prinzessin Diana immer Heldentode.

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So

21

Okt

2012

Die Wende der Energiewende? Das ist sie wieder, die DDR!

von KLAUS KOCKS

 

Politik soll sinnvoll wirken, selbst dort, wo schlichte Willkür und blanker Irrsinn herrschen, versucht sie den Eindruck zu erwecken, sie folge irgendeiner höheren Logik. Politik will konzise und konsistent erscheinen, als Sachlogik ohne Alternative. Das ist in einer endlosen Folge von Ausreden und Verdrehungen die größte aller Lügen, die Lebenslüge einer machterhaltenden Demokratie.

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Mo

15

Okt

2012

Baumgartner und sein tiefer Fall - Stratos für'n Arsch

von FLORIAN PASTERNY

 

50 Millionen Euro für einen absurden Unsinn - 7 Millionen grenzdebile Menschen am PC und vor dem Fernseher am Rande der Idiotie. Dieser Sprung hat nicht bewiesen, zu was ein Mensch in der Lage ist, er hat einzig bewiesen wie dumm manch ein Mensch sein kann. Und damit meine ich nicht Felix Baumgartner. Auch wenn es schon reichlich dämlich daher kommt, sein Leben für so einen sinnlosen Quatsch zu riskieren - nein, ich meine die Menschen, die das live gesehen haben und Felix Baumgartner bereits als Helden feiern. Dieser Sprung war vieles - aber eines ganz sicher: Absurd, sinnlos, furchtbar langweilig und ganz bestimmt nicht heldenhaft.

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Sa

06

Okt

2012

Nächste Statioooon: Erfolg - "Wetten, dass..?" ist zurück

von FLORIAN PASTERNY

 

10 Millionen Bundestrainer wissen bei Spielen der Nationalmannschaft immer alles besser. Nun ist es bei 'Wetten, dass..?' auch so. Twitter und Facebook ersetzen die Freunde im Wohnzimmer und man streitet und disktuiert mit Menschen aus ganz Deutschland über die Premierensendung von Markus Lanz. Und an den meisten Stellen wird gemeckert. Der Ton soll schlecht sein, die Gäste langweilig, Lanz nicht witzig und Lopez blöd. Aber RTL- Zuschauer haben eben immer etwas zu meckern. Wer Niveau nicht kennt, wird es auch nie erkennen. Zum Glück gab es bei 'Wetten, dass..?' keine Werbung. So lief man auch nicht Gefahr ausversehen auf RTL und Gottschalks Supervorgeführte zu landen. Aber wenn wir die RTL- Zuschauer nun mal außen vor lassen, dann hören und lesen wir doch aus vielen Stuben der Republik Lob. Erfrischend, souverän und authentisch - Markus Lanz' Premiere ist geglückt. Gott(schalk) sei Dank.

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Di

02

Okt

2012

Dirk Bach ist tot - Pummel im Fummel

von MARIANNE KOLARIK

 

Er fand es wunderbar, am Abend im Kölner Schauspielhaus in einem Stück von Marlene Streeruwitz oder Carl Sternheim auf der Bühne zu stehen und tagsüber beim Privatsender RTL eine alberne Szene zu drehen: Dirk Bach, der am Montag im Alter von 51 Jahren tot in einem Appartement in Berlin aufgefunden wurde, war ein Grenzgänger zwischen U und E, zwischen Unterhaltung und Ernst, ein Spaßmacher und Ernstmacher in einer Person. Dass seine getragene Seite öffentlich wenig wahrgenommen wurde, liegt am Fernsehen: Hier wurde er als ulkender Moderator an der Seite von Sonja Zietlow in den sechs Staffeln der RTL-Show Ich bin ein Star – holt mich hier raus! bundesweit bekannt – mit Kommentaren, die das Auftreten der teilnehmenden B- und C-Prominenten lächerlich machten.

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Mi

26

Sep

2012

Facebook gegen die Gesellschaft - Mehr als 300 Freunde zu haben ist asozial

von FLORIAN PASTERNY

 

Seitdem man Freunde hinzufügen kann, und sie nicht mehr einfach so findet, geht die Gesellschaft unter. Seitdem sich Freundschaften nur noch durch bloßes anklicken projektieren, entwickeln sie sich im realen Leben kein Stück weiter. Whatsapp, Facebook und diese ganze andere Netzwerkscheiße durchrauscht unser Leben und wir merken es nicht einmal mehr. Wir versuchen ständig, mit solchen Hilfsmitteln, wie einem Smartphone, immer mehr Zeit zu sparen und bekommen gar nicht mehr mit, dass wir dadurch immer mehr Zeit verlieren. Soziale Netzwerke rauben uns nicht nur Freundschaften, sie rauben uns ganze Jahre unseres Lebens. Sie vereinsamen uns und wir sind uns selbst nicht mehr genug.

 

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Di

18

Sep

2012

Die Maulfotze einer Schlampe - Sprache der Sexualität

von FLORIAN PASTERNY

 

"Knie dich gefälligst nieder, wenn du mit mir sprichst" - sprach er und schlug ihr ins Gesicht. Fantasien, die für die meisten Menschen vor 'Shades of Grey' noch "kranke Scheiße" waren. Doch das sind sie mittlerweile nicht mehr. Das Internet fasziniert seit Jahren mit sexuellen Reizen, und nun auch noch die Literatur. Wobei man feststellen muss, dass 'Shades of Grey' wahrlich kein Meisterwerk ist und dennoch schafft der Roman, was viele Menschen jahrelang vergeblich versucht haben: Ficken, SM und devote Schlampen werden salonfähig. Man liest dieses Buch offen in der Bahn, teilt sexuelle Fantasien mit Freunden und lässt sich gerne mal fesseln und verhauen. Ein Spiel der Grenzen zwischen unbändiger Lust, Neugier und ein bisschen Angst. Doch gerade das ist der Reiz - beim spielen.

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So

09

Sep

2012

Die "Affäre" Bettina Wulff

von HOLGER DOETSCH

 

Bettina Wulff, die Gattin des Ex-Bundespräsidenten, ist eine schöne und starke Frau. Dies war für Freund und Feind der Familie Wulff am eindrucksvollsten zu erkennen, als ihr Mann Christian im Schloß Bellevue seinen Rücktritt erklärte. Bettina Wulff stand da neben ihm, fest wie eine Burg, und ihre Mimik und Gestik, beides stand in geradezu perfektem Einklang, signalisierte: Ich stehe zu meinem Mann! Und dann war da noch dieses Lächeln, und wenn man es sah, konnte man meinen, dass dieses Lächeln gerade in Richtung der Journalisten ausdrückte: "Ihr könnt uns mal!" Oder, wahlweise: "Ihr könnt uns nichts mehr!"

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Mo

27

Aug

2012

Der Code der Liebe

von KATHARINA NONNENBROICH

 

awserdztufzguihojiopuonzbgvftcrdeswezdufgzhojikomjinugzvfctdreystdfzgt zuhijokmjinubzivuftcdxrsyexczvlbnbovgiczfuxtdyrersdrtzftgzhjhiouctzdrs ezwraserdtfzbnvcxetawzserizuobiuozftire<wwtxcvnbzdrtseaysxcvmkonibu czxtyr<xcvhzjuknobvuczxtyexcvtzuizrtesctvzuinubzvtxerctzuinbzrteysa wxserctvzuinbvxsa2334567890ß

 

Katharina Nonnenbroich

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Mo

06

Aug

2012

Einmal Nazibraut, immer Nazibraut - Drygalla Braun und die Folgen

von FLORIAN PASTERNY

 

Einmal Nazi - immer Nazi oder die Lügen einer Sportlerin mit braunen Freunden. So oder so ähnlich kann man die Konstellation beschreiben. Blaue Auge, blondes Haar, verzweifelt und verheult zu Boden starrend: so präsentierte sich Drygalla vor einigen Tagen der deutschen Presse. Sie fühlt sich verfolgt und missverstanden. Ähnlich geht es ihrem Freund Neonazi Michael Fischer. Arme Nazis. "Ich habe keine Verbindung in diese Szene gehabt und lehne das absolut ab", sagte die 23-Jährige aus Rostock der Nachrichtenagentur dpa. Sie geht nur mit einem Nazi ins Bett. Eine Verbindung besteht da nicht. Die Lächerlichkeit dieser Aussage macht sogar die Welt am Sonntag stutzig. Hat sie doch jüngst Bilder veröffentlicht, worauf zu sehen ist, dass Drygalla bei einer Nazi-Aktion dabei gewesen sein soll. Und auch der angebliche Ausstieg Fischers soll nur ein Finte gen Presse gewesen sein. In Rostock selbst wisse man nichts von Fischers Ausstieg aus der rechten Szene.

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Sa

30

Jun

2012

Deutschland, Deutschland über alles

von FLORIAN PASTERNY

 

Willkommen im Land der Scheißhausdebatten und Neidkultur. Frustrierte Frauen zwischen 16 und 35 und Männer fernab jeder Fußballaffinität flennen erbärmlich und widerlich herum, weil Deutschland gegen starke Italiener verloren hat. Auf einmal sind unsere Spieler nur noch Versager und verwöhnte Millionäre. Die Volksblödheit BILD füttert diese Waschweiber und Empörcasper mit ihren dummen Geschichten. Die BILD titelt heute: "Lahm labert nur herum, Schweinsteiger kann niemals Chef sein und Gomez hat nur die Haare schön." Aber auch andere Spieler und sogar der Bundestrainer bekommen ihr Fett weg.

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Mo

18

Jun

2012

Ein Leben der Gegensätze - und wo bleibt die Moral?

von FLORIAN PASTERNY

 

Diese grenzenlose Stille, wenn wir mal in uns reinhören. Diese Erfahrung, die uns lehrt, vorsichtiger zu sein. Diese Moral die uns zeigt, was ethisch vertretbar ist und was wir lieber sein lassen sollten. Menschen sind wichtig und doch so unwichtig. Gefühle sind Antreiber und gleichzeitig Vernichter. Ein Leben zwischen Abgrund und Wolke 7. Eine Leben zwischen vollkommener Zufriedenheit und dem Scheitern seiner selbst.

 

Wir leben ein Leben voller Gegensätze. Getrieben von der eigenen Überzeugung nur das Richtige zu tun und dann doch mit der Erkenntnis aufzuwachen, wieder einmal mehr das falsche getan zu haben. Fehler sind verzeihbar, Folgen nicht. Liebe ist eigentlich immer einseitiger Natur. Einer liebt den anderen immer weniger oder mehr, als man selbst. Liebe ist deswegen so grausam, weil sie keiner Gegenseitigkeit bedarf um zu wachsen. Eine traurige Erkenntnis und doch bittere Wahrheit.

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Mo

28

Mai

2012

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen - wo bleibt der Genuss?

von FLORIAN PASTERNY

 

Wann haben Sie sich das letzte mal so richtig verloren? Die Tristesse dieser Frage ist überdeutlich. Die preußische Tugend der Deutschen hat sich einmal mehr zum Problem affektiert. Die Maßlosigkeit der Mäßigung ist zur Hürde für Jung und Alt geworden. Hat man früher noch genossen so muss man heute Maß halten. Neoliberalismus, Idealismus, Postmoderne, Political Correctness und Gesundheitsterrorismus sind Gründe für eine solche Ungenießbarkeit des Lebens. Kehren wir um zu einer obsoleten Denkweise und gebrauchen unsere Lust als Ventil einer evidenten Wahrheit.

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Mo

21

Mai

2012

Haben wir denn gar nichts gelernt? Die deutsche Verantwortung und ihre Folgen

von FLORIAN PASTERNY

 

Wir Deutschen sind ein besonderes Volk. Getrieben von eigener Selbstüberschätzung, gepaart mit angehender Politikverdrossenheit und geerdet mit Hingabe zur sozialen Gerechtigkeit - einzig die Verantwortung bleibt auf der Strecke. Diese besondere Verantwortung. Regelmäßig validiert sich der Deutsche an sich und muss doch feststellen, dass es mit dem Bewusstsein für eine faire Obliegenschaft nicht weit her ist.

Eine fast infantile Denkweise schleicht sich in das deutschen Hirn und verhindert die Funktion eines schlechten Gewissens. Dritter Weltkrieg, Hunger in der Welt, Israel, Libyen, Syrien, Darfur - überall fühlen wir uns nicht verantwortlich. Immer mehr Themen werden konglomeriert und eine Flucht ist nur sozial-suizidal möglich.
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Mo

21

Mai

2012

Facebook, die furchtbare, großartige Spekulationsachterbahn

von BERND GRAFF

 

Ich liebe Facebook, ich hasse Facebook. Es ist die beste Errungenschaft des Internets, es ist die schlimmste.

 

Facebook ist eine Infrastrukturseite. Sie hat die Suchmaschine als Startseite ersetzt. Warum? Weil Facebook mir Informationen sendet, die ich gar nicht erst suchen muss. Was ich möglicherweise wissen will und was ich nicht wissen will, alles liefert Facebook. Vor einiger Zeit hieß es noch: Du musst keine Information suchen. Sie findet dich. Inzwischen kann/muss man sagen: Facebook findet dich. Ich will nicht mehr von Facebook gefunden werden.

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Fr

27

Apr

2012

Nichts als die reine Verantwortung

von FLORIAN PASTERNY

 

Warum, fällt es uns eigentlich so schwer anderen gegenüber Verantwortung zu übernehmen? Eigentlich fällt es überhaupt nicht schwer, wenn wir nicht anfangen Verantwortung für uns selbst zu übernehmen.

 

Florian Pasterny

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Mi

11

Apr

2012

Vertrauen Sie keinem Piraten – informieren Sie sich

von FLORIAN PASTERNY

 

Die elementare Frage des Artikels wird sein: „Wie dumm dürfen Piraten und wie dumm dürfen deren Wähler eigentlich sein?“ Angesichts der wachsenden Beliebtheit und der explodierenden Umfragewerte ist die Frage nach dem dummen Wähler durchaus berechtigt.

 

Die Piratenpartei wurde in Deutschland am 30.12.2006 gegründet. Die Jahre verstrichen und außer hohlen Phrasen, nicht umsetzbaren Forderungen und idiotischen Fernsehauftritten kam da am Ende nichts bei herum. Eine traurige Erkenntnis, der sich auch die Piratenpartei stellen muss. Konzeptlos, Führungslos und null Ahnung von irgendwas – so präsentieren sich die Hobbypolitiker in der Öffentlichkeit. Die so hoch angepriesene „Vielfalt in alle Richtungen“ ist nichts weiter als das Eingeständnis einer Ahnungslosigkeit und die Zerfleischung, sowie der Krach der Basis.

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So

01

Apr

2012

Machen Träume glücklich?

von FLORIAN PASTERNY

 

Machen Träume eigentlich glücklich? Seit einigen Tagen beschäftigt mich diese Frage immer mehr. Träume sind nichts anderes als Wünsche für das eigene Leben. Und die können so distinkt in ihrer Art, Gewichtung und Priorität sein, wie nur irgendwie möglich.

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So

25

Mär

2012

Ich wünsche dir.... Werte, Leben, Moral, Zuversicht

von FLORIAN PASTERNY

 

Glück, leuchtende Augen, Träume - das Sinnbild eines perfekten Lebens. Doch diese Perfektheit ist oft nur oberflächlich und schon gar nicht sinnbildlich für ein formvollendetes Leben. Sorgen werden immer wieder Bestandteil einer langen Reise durch das Leben sein. Auch Probleme und Hürden gehören zu den sogenannten Prüfungen, die das Leben oder auch vielleicht Gott für uns bereithält. In der meisten Zeit glaube ich nicht an Gott. Doch immer wieder stößt man an unbewegliche Mauern, steht vor unüberwindbaren Hürden und fragt sich selbst, wieso der Umstand und die Prüfung nun sein müssen.

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So

18

Mär

2012

Wenn der Kopf das Herz besiegen will

von FLORIAN PASTERNY

 

Es gibt sie diese verschlossenen und kaum offenen Menschen.

 

All die Ängste jener Tage sind nur eine Flucht in eine angenehmere Situation. Allerdings ist diese nur kurzfristig. Sich selbst von innen abschließen um so die Umwelt nicht mehr wahrnehmen zu müssen - praktikabel aber so unfair den lieben Menschen gegenüber die für einen da sind.

 

Für die Fehler all derjenigen Menschen von früher kann heute niemand etwas. Wunden werden zu Narben. Narben werden zu Erinnerungen - aber dabei muss es bleiben. Die Vergangenheit darf die Gegenwart und schon gar nicht die Zukunft bestimmen.

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Fr

16

Mär

2012

Verlust an den Glauben der Gerechtigkeit - Podolski bleibt gesperrt

von FLORIAN PASTERNY

 

Der DFB hat sich heute einer Lächerlichkeit preisgegeben, die man kaum noch toppen kann. Tausende Eltern sitzen nun zu Hause und wissen nicht, wie sie ihren Kindern erklären sollen, dass ein Spieler Podolski nun bestraft wird, obwohl die Unschuld zweifelsfrei festgestellt werden konnte. Sowohl die Fernsehbilder beweisen, dass Podolski absolut unschuldig ist, als auch alle Zeugen, inbegriffen Schiedsrichter und Assistent, haben zugegeben, dass die Rote Karte ein Fehler war. Und trotzdem bleibt das wirklich bescheuerte Urteil gegen Lukas Podolski vom 1. FC Köln bestehen. Absurd, desolat und überhaupt nicht gerecht - kurz: ein Skandal.

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Mi

29

Feb

2012

Es ist nicht einfach, grün zu sein

von JÜRGEN SCHMIEDER

 

Gegen Frankreich spielt die deutsche Nationalelf seit langer Zeit wieder in grünen Trikots. Das erinnert an Hans-Peter Briegel, Max Morlock und Gerd Müller - aber auch an Jens Jeremies. Ein Spruch im Nackenbereich des Leibchens knüpft ebenfalls an die Vergangenheit an.

 

Die Pose steht Lukas Podolski ausgezeichnet: entschlossener Blick, Hände am Ball. Viel wichtiger als Körperhaltung oder Mimik ist allerdings das neue Hemd, das der Nationalspieler trägt: Das neue Auswärtstrikot, das die deutsche Nationalelf am Mittwoch beim Spiel gegen Frankreich erstmals unter Praxisbedingungen präsentieren wird.

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Mo

20

Feb

2012

Ja, Gauck wird ein guter Präsident

von FLORIAN PASTERNY

 

Joachim Gauck wird unser neuer Bundespräsident. Und ich bin mir sicher, dass er als Präsident diese Republik wie kein Zweiter prägen wird. Er wird dem Amt nicht nur die Würde und den Respekt zurückgeben, das es verdient, er wird auch Akzente für die Zukunft setzen und die Menschen in unserem Land ein Stück zusammen führen. Joachim Gauck ist ein streitbarer, gradliniger und integerer Mensch - ein Bundespräsident könnte nicht besser sein. Der 18. März war in Deutschland schon lange ein historischer Tag und am 18.03.2012 kommt ein weiteres historisches Ereignis dazu: Die Bundesversammlung wird mit Ausnahme der Linken geschlossen hinter Joachim Gauck stehen und den Konsenskandidaten zwischen Union, SPD, Grüne und FDP zum Präsidenten machen.

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Fr

13

Jan

2012

Mailboxnachricht des Bundespräsidenten im Wortlaut

von der REDAKTION

 

Wir haben natürlich auch ein wenig recherchiert und herausgefunden was in dieser umstrittenen Mailboxnachricht vom Bundespräsidenten gesagt wurde. Unsere Quellen sind überaus verlässlich. Jedoch können wir für die Vollständigkeit nicht garantieren. 

 

 Hier gleich nachlesen:

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Do

12

Jan

2012

Wulff ist kein Bundespräsident mehr

von FLORIAN PASTERNY

 

Natürlich ist der Niedersachse Christian Wulff noch Bundespräsident – leider. Aus dem beschaulichen Hannover ins wüste Berlin gewechselt und nun ins Loch der Tragik gefallen: das ist Christian Wulff. An sich wären seine Vergehen weder wild noch schlimm. Doch er hat einen Makel. Er ist Bundespräsident. Und als solcher ist man an gewisse Pflichten gebunden. Wulff ist eher der Kaiser mit den neuen Kleidern. Jeder in der CDU weiß, dass er nackt durch die Probleme seiner Lügen streunt und keiner spricht ihn darauf an.

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Do

05

Jan

2012

Ein offener Brief an den Bundespräsidenten

von WOLFGANG LAFFERTHON

 

Sehr geehrter Herr Bundespräsident Wulff!
1. Bis heute haben Sie die Frage nicht beantwortet, warum sie diesen mehr als skurrilen Weg der Finanzierung gewählt haben und nicht wie alles anderen "normalen" Häuslebauer über einen ganz normalen Bankkredit. Sie bzw. Ihre Anwälte geben an, dass "von vornherein beabsichtigt war, den Privatkredit nach Ab­schluss der Renovie­rungs­arbeiten durch einen Bankkredit abzulösen". Warum dann also überhaupt erst dieses Privatdarlehen? Könnten hier nicht doch die etwas besseren Zinsen gelockt haben?

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Di

27

Dez

2011

Das war Pasternys Jahr 2011

 von FLORIAN PASTERNY

 

Euro-Krise, Fukushima, Stuttgart 21, Guttenberg, arabischer Frühling, Osama bin Laden und rechter Terror - die Themen waren vielfältig in diesem Jahr. Am Ende des Jahres reden wir einmal mehr über Moral und moralische Werte, über Wahrheit und Lüge, Freiheit sowie Demokratie. Seit vier Jahren schreibe ich am Ende eines Jahres stets ein Essay. Mal sehr persönlich und mit der Note meines Lebens, mal sehr politisch und objektiv und mal sehr hintergründig und moralisch. In diesem Jahr möchte ich einmal mehr über die Moral sprechen. Guttenberg, Koch-Mehrin, Chatzimarkakis, Wulff, Nazis, AKW-Fürsprecher, Bänker, Staatschefs, Diktatoren, islamische Radikalisten - sind all diese Leute schuld an einer verfehlten Moral in diesem Land oder gar die personifizierte Unmoral im Jahr 2011?
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Mo

19

Dez

2011

"Ihr hat es auch gefallen" - ein Vater vergewaltigt seine Tochter

von FLORIAN PASTERNY

 

Dieser Fall ist einfach so dermaßen abartig, dass man nicht sehr lange darüber nachdenken kann und möchte. Das dazugehörige Urteil ist einfach so dermaßen abartig, dass man noch sehr lange darüber nachdenken und sprechen muss. Seit 1978 hat ein Vater seine damals 12-jährige Tochter vergewaltigt, missbraucht, geschlagen und gepeinigt. Leider sind viele Taten heute "verjährt", jedoch alle Taten seit 1991 wurden zur Anklage gebracht. Über 500-mal wurde die heute 46-jährige Frau vergewaltigt. 34 Jahre lang fickte dieses Arschloch seine eigene Tochter und zeugte drei Söhne mit ihr. Alle drei waren behindert und zwei von ihnen sind heute schon daran gestorben. Das Urteil wurde heute gesprochen: 2 Jahre und 8 Monate Gefängnis. Ein Skandal.

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Mi

14

Dez

2011

Jutta Ditfurth - die traurige Hausfrau und Retterin der Armen

 

 

 

 

Sehr geehrte Frau Ditfurth, hier können Sie endlich mal Ihren Senf dazugeben.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Do

08

Dez

2011

Lolita- Skandal der CDU - Mindermann moralisch verwerflich

von FLORIAN PASTERNY

 

Wenn man mit Mitte 40 einen Chat mit einem 15-jährigen Mädchen hat, dann ist die Frage berechtigt, was dieser Mann mit einer Lolita will. Worüber reden alte Männer mit jungen Mädchen? Über das Wetter, Matheprobleme oder am Ende doch das erste Mal und Masturbation?

 

Frank Mindermanns politische Karriere ist zurecht am Ende. Wahrscheinlich war das junge Mädchen nicht das einzige Opfer des Politikers - aber das einzige Opfer welches über eine informierte und couragierte Mutter verfügt.

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Di

06

Dez

2011

Standard & Poor's dreht durch

von FLORIAN PASTERNY

 

Sie tun es schon wieder. Sie drehen durch. Standard & Poor's droht 15 Euro-Staaten die Herabstufung ihrer Kreditwürdigkeit. Allein Deutschland und Luxemburg könnten den Topwert AAA in den nächsten 30 Tagen verlieren - ein Skandal. Doch der eigentliche Skandal liegt in der Informationspolitik der Ratingagentur. Wieder einmal schafft Standard & Poor's es nicht, höchst kurs- und marktrelevante Informationen zeitgleich und damit fair zur Verfügung zu stellen.

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Di

22

Nov

2011

Kausalität der Wünsche - EM 2012 und die brennenden Hunde

von FLORIAN PASTERNY

 

Es finden sich RTL-Reportagen, billige Klatschseiten in den Zeitungen und nervige Kettenbriefe bei Facebook zu dem Thema. Schuld ist die Fifa EM 2012 in Polen und der Ukraine. Zumindest wenn es um die Proletarier geht, die einen innerdeutschen Aufstand der Hausfrauen proben. Straßenhunde sollen verbrannt und getötet werden. Ein Kausalzusammenhang wird nicht nur vermutet sondern von windigen Geschäftemachern vorrausgesetzt. Nutzer der sozialen Netzwerke scheinen darauf hereinzufallen und bombadieren uns mit ihren nervigen Boykottaufrufen zur EM 2012. Die Diskussion hat ein Hausfrauenniveau erreicht, welches nicht einmal mehr durch schlagfertige Argumente kippbar ist. Emanzen des mittleren bis niedrigen Bildungsniveaus, also Einkäuferinnen bei Schlecker, reihen sich in die Gruppe der Empörcasper ein.

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So

06

Nov

2011

Die Distinktion einer Genussgesellschaft - Und wie der Mensch gefangen ist

von FLORIAN PASTERNY

 

Die Gesellschaft spaltet sich immer mehr. Doch hier nicht nur in der Frage nach der Klassenzugehörigkeit in Bourgeoisie, Proletariat, Mittelstand oder Oberschicht - sondern im Kern auf die Art des Genießens. Wir distinguieren eine gefährliche Mischung aus genormter Spaßkultur und dem, was uns wirklich Freude bereitet. Die obsolete Denkweise des Genießens verflüchtigt sich sukzessive in eine Pflicht der Nachhaltigkeit und diese lässt sich nur schwer moralisch desavouieren.

 

Der Mensch möchte nicht überrascht werden und im Grunde braucht er die Macht, Dinge selbst zu verändern. Man will nicht akzeptieren, dass das Leben per Definition aber doch ungewiss ist. Mit der Endlichkeit dessen, hat man sich abgefunden - mit der fehlenden Kontrollierbarkeit nicht. Der Genuss bleibt dabei selbstredend auf der Strecke. Das delegierte Genießen erreicht in unserer heutigen Zeit seinen Höhepunkt.

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Di

18

Okt

2011

Die intolerante Toleranz der Deutschen Aids-Hilfe

von FLORIAN PASTERNY

 

Es gibt Randgruppen der Gesellschaft die fordern die totalitäre Toleranz - am liebsten per Gesetz und einer Geldbuße bei Nichtbeachtung. Und dabei sind diese Gruppen keineswegs basistolerant und spielen einem die Barmherzigkeit der warmen Gesellschaft nur vor. Die Deutsche Aids-Hilfe ist so ein Casperle-Verein und kokettiert mit verletztem Stolz und unerlässlicher Toleranzforderung. Empörcasper Manuel Izdebski ist so eine Führungspersönlichkeit der Deutschen Aids-Hilfe. Jüngst in den Bundesvorstand dieser oligarchen Vereinigung gewählt spielt er sich zum Moralisten für Toleranz und Gleichberechtigung auf - gleichwohl er keines dieser Eigenschaften für sein eigenes Leben zu gebrauchen weiß.
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Do

15

Sep

2011

Generation 80+ - Verwirrend, Verweichlicht, Verdummt

von FLORIAN PASTERNY

 

Nach außen hin cool und nach innen ein Häufchen Angst, gepaart mit Elend. So sind wir. Generation 80+. Die Generation 80+ beschreibt die Jahrgänge 1980-1990. Wir sind in einem Europa ohne Krieg aufgewachsen. 70 Jahre kriegsfreies Europa gilt es zu feiern. Für die Nachteile der DDR noch zu jung, für den kalten Krieg zu ungebildet und für Kosovo, Afghanistan und 9/11 zu weit weg. RAF - Terror, 68er, München 1972, Oktoberfest 1980 – Ereignisse die wir im Hinterkopf haben, aber nicht weiter erklären wollen. Der Terror von New York und Norwegen ist nicht an unserer Seite, sondern weit weg. Wir geben uns cool, wir geben uns lässig – strotzen den Gefahren und durchleben doch eine Welle der Unzufriedenheit. Im Schafspelz gefangen und dem Untergang geweiht – die Angst spielt mit und sie wird lauter.

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Di

06

Sep

2011

Ein Vater darf ein Vater sein

von FLORIAN PASTERNY

 

Endlich darf wieder ein Vater ein Vater sein. Lange genug wurden Männer in dieser Rolle unterdrückt. Egoistische, Haare auf den Zähnen tragende Feministinnen, auch genannt Mütter, haben erfolgreich über Jahre hinweg die Rolle des Mannes in Erziehungsfragen beiseite geschoben. Grob hatten Gerichte, Jugendämter und Mütter gegen das Grundgesetz verstoßen. Große Mißachtung der Kindesrechte resultierten daraus. Ist dann ein Vater gleich weniger Elternteil als eine Mutter?

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Do

01

Sep

2011

Von einer die auszog den Sklavenfriedhof von Sweet Briar zu finden…

von ANASTASIA POSCHARSKY-ZIEGLER

 

Ein Aufenthalt in der Künstlerkolonie in Amherst/Virginia brachte mich in Kontakt mit dem in direkter Nachbarschaft gelegenen Sweet Briar College. Auf der Anlage einer ehemaligen Tabakplantage (mit dem Namen „Süßer Dornbusch“) wurde hier 1901 das private Mädchenausbildungsinstitut des „Old South“ gegründet, das unter den einhundert besten Colleges der USA zur Spitze zählt, als zweite Bildungseinrichtung des Landes überhaupt einen Ingenieurlehrgang für Studentinnen anbot.

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Do

18

Aug

2011

Ku-Klux-Klan: Wenn Männer Hüte und Röcke tragen

von FLORIAN PASTERNY

 

Sie nennen sich selbst "Kluxer" und hören sogar auf das sympathische "KuckKuck" einer Kuckkucksuhr. Die Rede ist vom rassistischen Karnevalsverein Ku-Klux-Klan. Auch in Deutschland ist dieser obskure Mist verbreitet. Die Kollegen des Berliner Kuriers haben nun aufgedeckt, was dahinter steckt und welche Idioten sich unter den Zuckertütenmützen verstecken.

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Mo

15

Aug

2011

CDU und CSU, ihre Parteifreunde und Moralvorstellungen: Es stinkt!

von HOLGER DOETSCH

 

Das Meer. Das Meer beruhigt uns, wenn wir am Strand spazieren gehen und unsere Gedanken fließen lassen. Wir schauen in die Ferne und spüren dann so etwas wie Freiheit, während sich die auslaufenden Wellen idyllisch ans Land anschmiegen. Manchmal aber begehrt das Meer auch auf und erinnert uns dann vielleicht an die Irrungen und Wirrungen unseres Lebens, an all die Aufs und all die Abs, die uns ja ausmachen im Leben und auch prägen. Das alles schenkt uns die Natur, doch ausgerechnet im Land zwischen den Meeren, in Schleswig-Holstein also, gibt es keine Idylle.

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Mo

01

Aug

2011

Lasst uns unsere Kinder verhungern

von FLORIAN PASTERNY

 

Die Lage der Welt war eine Studie wert. Erstaunliches hat sie zutage gebracht. Wir jammern auf höchstem Niveau und am Ende sind sogar die verhungernden Kinder in Somalia nur noch halb so schlimm. Denn wenn wir uns vor Augen halten, dass die Welt doch schöner ist, als wir glauben, werde ich meinen Kühlschrank plündern und in Gedanken an Afrika die noch haltbaren Lebensmittel in die Tonne kloppen. Denn es gibt viele Gründe, an eine bessere Welt zu glauben.

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Sa

30

Jul

2011

Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Community, in der er lebt!

Von HOLGER DOETSCH

"Dafür bin ich nicht auf die Straße gegangen!" hatte Hans wutschnaubend ausgerufen und unterstrich seine Empörung damit, indem er hektisch mit einer schwulen Zeitschrift herumfuchtelte. In ihr hatte er eine Anzeige gelesen, mit der eine schwule Bibliothek Mitstreiter sucht, die "Lust auf Bücher und Spaß an der Teamarbeit" mitbringen sollen.

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Fr

29

Jul

2011

Von der Welt vergessen - Ein Volk ohne Lobby

von FLORIAN PASTERNY

 

Seit 2003 werden in Darfur (eine Region im Sudan) Menschen, dank der arabische Reitermilizen, abgeschlachtet. Diese Reitermilizen erhalten Unterstützung durch die sudanesische Regierung. Und keiner greift ein. 

 

Seitdem der Sudan vor 50 Jahren seine Unabhängigkeit erreichte wird die Region Darfur vernachlässigt. Man braucht mehrere Tage, um von der Hauptstadt Khartum aus, nach Darfur zu fahren. Der Teil des Landes ist absolut unterentwickelt und eine Infrastruktur ist nicht vorhanden.  Seit 1990 werden arabische Milizen von der sudanesischen Regierung mit Waffen und Geld unterstützt.

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Mi

27

Jul

2011

Wie die Wirklichkeit der Moral widerspricht

von FLORIAN PASTERNY

 

Moral ist dehnbar. Wohl das dehnbarste Wort der Welt, neben der Liebe. Dann ist moralische Liebe wohl der undefinierbarste Begriff aller Zeiten.Moral ist doch nur ein weiteres Synonym für Wunsch. Wie oft wünschte man sich Moral und es wurde doch nur ein schlechter Kompromiss aus eigener Überschätzung und vorangegangener Ausweglosigkeit.

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Di

26

Jul

2011

Der Papst und die Homosexuellen: Schwule Empörungsmaschinerie

von HOLGER DOETSCH

Der Papst besucht im September Deutschland, und die schwule Empörungsmaschinerie brummt auf Hochtouren. So nutzte der schwule Filmemacher Rosa von Praunheim bereits im Februar die Verleihung des "Teddy Award", um den "Mann mit den roten Schuhen" - gemeint war Benedikt XVI. - in eine Reihe mit mordenden Diktatoren zu stellen.

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Mo

25

Jul

2011

Sascha Lobo - Der Mann mit roten Haaren

von FLORIAN PASTERNY

 

Es gibt Menschen, die ihr Gesicht in jedes erdenkliche soziale Netzwerk stecken, um derart permanent einen Grad der totalen Penetration zu erreichen, dass man nur noch kotzend das reale Leben in seiner reinsten Form lieben lernen möchte. Der Blogger und selbsternannte Marketing- sowie Internetexperte Sascha Lobo ist so einer.

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So

24

Jul

2011

Es nervt - JACK WOLFSKIN und ein ängstliches Volk

von FLORIAN PASTERNY

Zu allem bereit, weit gereist und Symbol einer Abenteuerlust, gepaart mit unbändigem Fernweh.
JACK WOLFSKIN war so ein Symbol der Wald-und-Wiesen-Fraktion sowie der Bergsteiger und Wanderheinis. Jeder einzelne besaß nur eine Jacke und ein paar Schuhe, diese jedoch für je 350 EUR. Das war chic. Das war modern aber bestimmt nicht trendig. Vielleicht auch deswegen so charmant.

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Mi

15

Jun

2011

Die arme Ex vom Kachelmann - Die Geschichte einer tragischen Frau

von FLORIAN PASTERNY

 

Der Freispruch ist gerade einmal ein paar Tage her, da kriecht die Bunte mal wieder aus ihrem schwarzem und dunklem Boulevardloch hervor. Das Drecksblättchen aus dem Hause Burda, schmiert, wäscht schmutzige Wäsche und gibt sich sehr große Mühe, den Arschlochpreis 2011 zu erhalten. 2010 hat ihn Dr. Burda schon persönlich erhalten. Dank der Berichterstattung über Kachelmann und sein ach so flottes Leben.

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Fr

08

Apr

2011

Das Schweigen der dummen Schafe

von JULIA NOLTING

 

Ob nun Super-Gau oder doch nicht – das Erdbeben in Japan hinterließ nicht nur verwüstete Landstriche und beschädigte Reaktorblöcke, sondern erschütterte im Nachhinein sogar die politische Welt Deutschlands.

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Fr

18

Mär

2011

Schäbiges Deutschland - Libyen und die feigen Würste

von FLORIAN PASTERNY

 

Nun haben wir endlich das Flugverbot über Libyen und Gaddafi darf sich schon einmal in seine goldene Unterhose pinkeln, wenn nun endlich militärisch eingegriffen wird. Das Volk Libyens wartet seit Wochen auf diesen Schritt des UN-Sicherheitsrates und flehte geradezu die Welt um Hilfe an. Nun hilft die Welt. Endlich. Nach ewigen Diskussionen im Debattierklub New York wurden nun die richtigen Konsequenzen gezogen. Allerdings ohne Deutschland. Außenminister Westerwelle begrüßt die Entscheidung, enthielt sich aber in Deutschlands Namen bei der Abstimmung. Darüber hinaus fügte er hinzu, dass deutsche Soldaten nicht beteiligt sein werden. Feiges kleines und dreckiges Deutschland. So und nicht anders muss man diese schäbige Entscheidung und Enthaltung kategorisieren.

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Do

03

Mär

2011

Die Groupies von Karl-Theodor zu Guttenberg: Verblendet? Verblödet? Oder beides?

von HOLGER DOETSCH

Die heutige Ausgabe der Wochenzeitung "Die Zeit" scheint schon veraltet zu sein. Auf dem Titel sieht man vor dramatisch rotem Hintergrund eine Büste von Karl-Theodor zu Guttenberg, die aus ihrer Verankerung gerissen worden ist. Karl-Theodor zu Guttenberg demoniert? Mitnichten, wenn man dem sozialen Netzwerk "Facebook" Glauben schenken mag.

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Mi

02

Mär

2011

Des Kaisers neue Kleider - Dr. zu Guttenberg war zu ehrlich

von FLORIAN PASTERNY

Guttenberg sprach die unbequemen Wahrheiten der Regierung aus und war ein ehrlicher Minister. Er benannte die Mission Afghanistan als Erster Krieg, er war ehrlich gegen eine Opel-Staatshilfe und musste sich dann doch der Regierung beugen. Er wollte keine Rettung für Quelle und schuf die unsägliche Wehrpflicht, gegen viele Gegner, auch aus den eigenen Reihen, ab.

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Die aberwitzige Denkweise der Deutschen

Die Deutschen sind stolz auf ihren Umgang mit dem Holocaust, dem Dritten Reich und Israel. Konterkariert doch einzig die Verwendung von großen und stolzen Mahnmalen das Vergessen der Geschichte. Unsere Mahnmale sind nichts weiter als institutionelle Heucheleien der Ewiggestrigen. Auschwitz verkommt zur Vergnügunsplattform frühreifer Studenten und Schüler, die Mahnmale in Berlin für Juden, Homesexuelle und Sinti und Roma sind nichts weiter als protzende Scheinheiligkeiten und Gleisnereien. Mehr

"Kindersex ist Menschenrecht"

Volker Beck sitzt für Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag. In den 70er und 80er Jahren hat sich Volker Beck als Freund der Pädophilen hervorgetan und genießt die Rolle sehr. Im Leopardi Buch ließ er einen Artikel veröffentlichen, der damals wie heute Fragen aufwirft und für Diskussionen sorgt. Mehr

Pasternys Plausch -

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