Deutschland misshandelt seine Kinder

von FLORIAN PASTERNY


Jährlich sterben 320 Kinder durch Misshandlungen der eigenen Eltern. 200.000 Kinder werden jedes Jahr misshandelt und zum Teil leicht bist schwer verletzt. Ein misshandeltes Kind in Deutschland erlebt diese Qualen im Schnitt drei mal pro Woche und bei einer schweren Misshandlung sind Dinge wie Verbrühungen, Anketten, schwere Schläge, sexueller Missbrauch und Folter gemeint. Der gemeine Klaps auf den Po oder das leichte Schlagen auf die Finger sind zwar ebenso verboten aber weit verbreitet und haben mit einem Missbrauch der Kinder nichts zu tun. Denn 2/3 aller Elternpaare in Deutschland züchtigen ihre Kinder durch kleine Klapse und leichte Schläge auf den Po. Jedoch greifen   14 % dieser Elternpaare zur harten Prügel oder gar zur Folter und sexueller Grenzüberschreitung.

75 % der Eltern verspüren ein schlechtes Gewissen gegenüber den eigenen Kindern. Und um auch noch der Polemik die Ehre zu erweisen, muss ebenfalls erwähnt werden, dass der Deutsche Kinderschutzbund weniger Mitglieder hat als der Deutsche Tierschutzbund. Deutschland deine Hunde sind dir heiliger als deine Kinder.


Analysieren wir einmal mehr die Institutionen, die schwere Misshandlungen stoppen könnten, dann kommt man schnell an deren Grenze. Jugendämter machen immer mehr Fehler und dabei ist es kaum noch verwunderlich, dass ein durchschnittlicher Jugendamtsmitarbeiter 80-120 Fallakten bearbeiten muss und dabei seine Prioritäten immer häufiger falsch setzt. Außerdem reichen die Ressourcen und das Geld nicht, um die Kinder effektiv und richtig zu schützen. Wohlgemerkt: vor schwerer Misshandlung.


Auf der anderen Seite spielen sich Jugendämter und Familienhelfer immer mehr zur institutionellen Katastrophe auf, wenn es um leichte Klapse geht oder einfache Familien ein wenig überfordert sind. Hier wird dann gleich die große Keule der Drohung geschwungen und die Familien unter Druck gesetzt. Immer wieder kommt es vor, dass Kinder aus Familien geholt werden, obwohl keinerlei Beweise dafür vorliegen, dass ein Kindeswohl gefährdet war.


Dann wiederum werden aber Kinder, die schwerste Misshandlungen erleben in den Familien gelassen. Die größte Dummheit der Jugendämter. Das Jugendamt beauftragt freie Träger, die Kinder und Familien kontrollieren und schützen sollen. Das Jugendamt bezahlt die freien Träger aber nur, wenn die Kinder bei den Familien sind. Bestimmt, bzw. empfiehlt der freie Träger die Herausnahme aus der Familie, dann bezahlt das Amt nicht mehr. Außerdem müsste sich der freie Träger eingestehen, dass er gescheitert sei, wenn ein Kind aus der Familie genommen werden muss. Also werden die Kinder, die von den freien Trägern betreut werden, munter in der Familie gelassen. Das wäre so, als würde die Mitarbeiterin des freien Trägers den Herd extra anstellen, damit die Mutter die Hände des eigenen Kindes auf der Herdplatte verbrennen kann.


Diese Eltern lügen, betrügen und sind abgrundtief schlechte Menschen. Oft sind die Täter selbst als Kinder Opfer gewesen. Doch dies entschuldigt nicht das Verhalten diverser Ämter und Mitarbeiter.


Der Kinderschutz in Deutschland muss drastisch erhöht werden und Jugendämter müssen endlich damit anfangen, ihre Prioritäten richtig zu setzen. Nicht die Mutter die dem Kind auf den Po klappst, weil es nicht hört, sondern das Elternpaar, dass das eigene Kind im Speicher einschließt und es danach verprügelt, müssen schnelleren und nachhaltigeren Konsequenzen stellen. Richter geben Kinder viel zu schnell in Familien zurück, indem bereits Missbrauch und Misshandlung stattgefunden hat und Staatsanwälte sind wenig engagiert und enthusiastisch, wenn es um den Missbrauch und die Misshandlung an Kindern geht. Diese Fälle könnte man zu schnell verlieren. Die institutionelle Heuchelei der Jugendämter muss ein Ende nehmen und sie sollen endlich anfangen das zu machen, wofür sie geschaffen wurden: Kindern helfen, die Hilfe benötigen und nicht arglose Familien stressen, danke liebe realitätsferne Jugendämter. Fangt an zu arbeiten und benehmt euch nicht, wie bisher, als strukturlose Klatschaffen in euren Amtssesseln.

 

Florian Pasterny

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