Ich wünsche dir.... Werte, Leben, Moral, Zuversicht

von FLORIAN PASTERNY

 

Glück, leuchtende Augen, Träume - das Sinnbild eines perfekten Lebens. Doch diese Perfektheit ist oft nur oberflächlich und schon gar nicht sinnbildlich für ein formvollendetes Leben. Sorgen werden immer wieder Bestandteil einer langen Reise durch das Leben sein. Auch Probleme und Hürden gehören zu den sogenannten Prüfungen, die das Leben oder auch vielleicht Gott für uns bereithält. In der meisten Zeit glaube ich nicht an Gott. Doch immer wieder stößt man an unbewegliche Mauern, steht vor unüberwindbaren Hürden und fragt sich selbst, wieso der Umstand und die Prüfung nun sein müssen.

Das Herz ist wohl der wichtigste Indikator dafür, was wir wirklich im Leben wollen und brauchen. Erst wenn wir es schaffen den Verstand auszuschalten, die Bedenken hinten ran zu stellen und die Vergangenheit ruhen zu lassen - erst dann können wir uns voll und ganz dem Herz widmen. Und das Herz ist der Motor des Glücks. Denn es kann dir noch so viel gutes im Leben geschehen, wenn du mit dem Herzen nicht dabei bist, dann wirst du unglücklich oder bleibst es eben.

All die Träume, die einem wichtig sind, müssen gelebt werden. Zumindest muss man kontinuierlich darauf hinarbeiten. Erst wenn diese Träume und Ziele greifbar werden, wird man Glück überhaupt empfinden können. Doch die Definition von Glück ist so unterschiedlich wie die Menschen. Ein großes Leben wünscht sich jeder. Du, ich, Sie und Sie auch. Aber große Leben sind selten, nichts Greifbares und Träumerein. Wünscht man sich selbst ein großes Leben, voller Zuversicht und Glück, dann muss man auch daran arbeiten. Jeder für sich selbst. Vor allem dürfen die Träume, Ziele, Ängste, Glücks- und Unglücksmomente nicht unausgesprochen bleiben. Sorglose Zeiten erreicht man nur mit Offenheit. Triste Erkenntnis, oder?

Machen wir uns am Ende nichts vor. Erst, wenn wir in der Lage sind, mit anderen in einer offenen Art umzugehen haben wir auch die Chance uns selbst und den anderen so zu nehmen, wie wir sind und der andere ist. Vergänglichkeit darf kein Neuland werden. Der Blick nach vorne ist entscheidend. Immer und überall. Klar?

Florian Pasterny

 

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Kommentare: 5
  • #1

    Frieda (Sonntag, 25 März 2012)

    fuck is das wahr. ich frag mich woher sie immer diese gedanken nehmen habe nun ein paar zeilen hier von ihnen und holger doetsch gelesen. woher kommen diese worte? lange nachdenken oder spontane eingebung? genauso wie hier beschrieben sollte das leben funktionieren aufs herz hören und am ende einfach leben

  • #2

    Noelle (Sonntag, 25 März 2012 16:02)

    So ist das Leben

  • #3

    Rudi (Sonntag, 25 März 2012 16:04)

    Uiuiuiui schwere Kost. Musste das nun 3x mal lesen bis ich dir nun Zustimmen kann. In vielen Punkten verhindern wir doch selbst unser eigenes Glück.

  • #4

    Peter (Sonntag, 25 März 2012 23:26)

    100 % Zustimmung. Du bist ein ganz Großer Flo

  • #5

    Namenlos (Montag, 26 März 2012 23:07)

    Menschen werden geboren, unschuldig, ehrlich und lernen durch den Lauf der Dinge, die Hoffnung und die Liebe zu vergessen. Die Träume zerplatzen und jeder fängt an eine Mauer um sich zu bauen, niemanden mehr wirklich an sich zu lassen, von der Angst getrieben verletzt zu werden. Sie verlernen Sorglosigkeit und Offenheit.

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