Jutta Ditfurth - die traurige Hausfrau und Retterin der Armen

 

 

 

 

Sehr geehrte Frau Ditfurth, hier können Sie endlich mal Ihren Senf dazugeben.

 

 

 

 

 

 

 

 

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von FLORIAN PASTERNY

 

"Jutta Ditfurth ist eine blöde, blöde Kuh. Mit der werde ich nie wieder reden", schrie Nina Hagen vor einigen Jahren Jutta Ditfurth in einer Talkshow entgegen. Und reden müssen die meisten tatsächlich nicht mit dieser fleischgewordenen Qualle für Menschenrechte und weiblichen Robin Hood der Politik. Doch zuhören und sie ansehen müssen wir bisweilen in verschiedenen Talkshows. Wir müssen dieses inhaltsleere Gesabbel dieser Person ertragen. "Ein gebildeter Mensch kann nur einen bestimmten Grad an Grütze ertragen." Ein Satz von und wohl auch über Jutta Ditfurth.

Jutta Ditfurth ist gegen alles und jeden. Gegen Kapital, Reiche, den Adel, gegen die Grünen, gegen Autobahnen, AKW's, Esotherik, CDU, Helmut Schmidt und vieles mehr. Sie schwimmt gerne im Mob der Armen und Geplagten - vergisst dabei die Mittel- und Oberschicht.


Sie macht den Anschein einer verbitterten alten Hausfrau, die es verpasst hat in bestimmten Momenten ihres Leben die richtige Ausfahrt zu finden und die in einer Gosse gelandet ist. Leider ist diese Gosse der Verbitterung oft eine Einbahnstraße. Jutta Ditfurth wird die Richtung nicht mehr ändern. Wenn es nach ihr geht, dann würden wir bald händchenhaltend das Arbeiterlied trällern und die Auferstehung des Kommunismus feiern.


Seit neustem hat Jutta Ditfurth eine neue Kerbe zum hereinschlagen gefunden. Deutschnationalismus und Neonationalismus. In drei Jahren sieht sie Neofaschisten und Antisemiten an führenden Positionen unserer Geselleschaft. Dabei ist für die Alt-Linke Jutta Ditfurth alles Faschistisch was rechts von ihrer Meinung existiert.


Apropo verhasster Kapitalismus. Wenn man auf die Homepage von Jutta Ditfurth klickt, hat man bereits auf der Startseite das Gefühl in einem Onlineshop angekommen zu sein. Ihre Bücher sind aneinandergereiht und fein säuberlich mit Preis versehen. Von einer politischen Biografie über gesellschaftskritische Bücher bis hin zu historischen Romanen finden wir dort alles. Wissen Sie, lieber Leser, wie man diesen Umstand nennt? Miese Doppelmoral, Wasser predigen und Wein saufen oder auf neudeutsch gesagt: hinterfotzig, perfide, und infarm.

 

Jutta Ditfurth ist sicherlich einiges - nur nicht die Retterin der Armen und die Beschützerin der Unterschicht. Sie ist eine aufgeblasene Hausfrau mit Hang zur Weltuntergangsstimmung. Depressives Derealisationserleben geht einher mit Idiotie und der Fähigkeit Fakten konsequent falsch zu verstehen. Sie konterkariert mit ihrer Doppelmoral sogar die eigene Glaubwürdigkeit - ausgehend von bildungsfernen Schichten und den Armen. Am Ende wird sie weiter gegen alles sein - ausser gegen die hohen Gagen für ihre Auftritte, die Bezahlung für ihre Bücher, gegen gutes Essen und die Präsenz im deutschen Fernsehen.


Florian Pasterny

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Kommentare: 4
  • #1

    Helmut (Mittwoch, 14 Dezember 2011 13:01)

    Die Ditfurth muss endlich mal aufhören so extrem links zu sein. Das mündet schon fast in gespielter Lieber zum Kommunismus. Abartig.

  • #2

    Andreas Rau (Mittwoch, 14 Dezember 2011 14:40)

    Aber Flo, du weißt, ja dass ich oft einfach deinen Artikeln, die nur nach Stammtisch klingen, nichts aber auch gar nichts abgewinnen kann..... Und ach ja, dass jemand auf seiner HP seine Bücher verkauft und dafür Geld bekommt, finde ich auch legitim.... Aber wehe du beschimpfst mich jetzt auch *lach*

  • #3

    Nadine (Mittwoch, 14 Dezember 2011 16:19)

    Flo du solltest aufpassen, das du nicht in die selbe Schiene rutscht. Denn dir fällt zu allem genauso viel ein wie der lieben Frau Ditfurth.
    Aber mal ernsthaft. Ich kann dieser Frau keine 5 minuten zuhören, wer läd die eigentlich immer und immer wieder ein. Kann mich nicht erinnern mal was absolut vertretbares von dieser Frau gehört zu haben.

  • #4

    Hannah Beth (Donnerstag, 15 Dezember 2011 10:31)

    Ich weiß auch nicht wer dieser Frau stets eine Plattform für ihre wirren Therorien gibt. Soll sie doch in die LINKE eintreten und dort politisch aktiv werden. Quatschen kann man immer viel wenn man in keiner Partei ist. Oder man macht es wie die Kindergartekinder: "Es ändert sich ja doch nichts" Klasse Frau Ditfurth - nichts verändern wollen aber quatschen bis die Hose platzt.

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