Die intolerante Toleranz der Deutschen Aids-Hilfe

von FLORIAN PASTERNY

 

Es gibt Randgruppen der Gesellschaft die fordern die totalitäre Toleranz - am liebsten per Gesetz und einer Geldbuße bei Nichtbeachtung. Und dabei sind diese Gruppen keineswegs basistolerant und spielen einem die Barmherzigkeit der warmen Gesellschaft nur vor. Die Deutsche Aids-Hilfe ist so ein Casperle-Verein und kokettiert mit verletztem Stolz und unerlässlicher Toleranzforderung. Empörcasper Manuel Izdebski ist so eine Führungspersönlichkeit der Deutschen Aids-Hilfe. Jüngst in den Bundesvorstand dieser oligarchen Vereinigung gewählt spielt er sich zum Moralisten für Toleranz und Gleichberechtigung auf - gleichwohl er keines dieser Eigenschaften für sein eigenes Leben zu gebrauchen weiß.

 

Wenn wir nun direkt in medias res gehen, dann ereilt uns sofort die Krux der Deutschen Aids-Hilfe. Empörcasperei, Meckerei, Blasphemie und am Ende noch Beleidigungen und böse Worte. Nicht zuletzt Manuel Izdebski verfällt dieser fünf Elemente des schlechten Benehmens. Wenn man einen Blick auf die Community Facebook wirft, dann wird man schnell feststellen, dass hier die Toleranz bitterlich gefordert - keineswegs aber selbst erbracht wird. So war es jüngst Manuel Izdebski, der den Papst und die Sexualmoral der Kirche aufs Schärfste verurteilte und sich dabei eine blutige Nase bei engagierten Usern holte, die es einfach besser wussten und wissen. Eine Moral zog Izdebski nicht - und wenn, dann die der Empörcasperei. Denn das hat die Deutsche Aids-Hilfe wie kein anderer Verein verinnerlicht.

 

Die eigene Arbeit wird hochgelobt und die "Mitbewerber" um den Platz der besten Aufklärer werden niedergemacht und heruntergeredet. Selbst engagierte Aktivisten, wie ein bekannter Uwe Görke-Gott aus Schwerte, wird von der Aids-Hilfe oft nur schräg angeschaut. Schließlich hat doch die deutsche Aids-Hilfe hier den Bildungsauftrag erhalten, für Recht und Ordnung im Hause Aids zu sorgen. Der Ironie soll die Wahrheit folgen, denn niemand gab der Aids-Hilfe diesen Auftrag. So wurde doch die Kampagne des Vereines "Vergiss Aids nicht" stark vonseiten der Aids-Hilfe kritisiert und doch blieb diese in den Köpfen der Menschen hängen. Natürlich schmeckt das den Izdebskis und anderen Kobolden der Aids-Hilfe nicht.

 

Toleranz und Vertrauen muss man sich verdienen - nicht blutig und dumm erkämpfen. Ein Andreas Rau von der Aidshilfe Hagen macht es richtig. Ehrlich, geradlinig und doch stets zu Kompromissen bereit. Toleranz fängt im Kleinen an und hört im Großen auf und wer Toleranz fordert, der sollte sich selbst erst einmal in Toleranz üben, ansonsten wird die Aids-Hilfe noch mehr Vertrauen in den Sand setzen, als ohnehin schon geschehen.

Florian Pasterny

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Kommentare: 3
  • #1

    Uwe Görke-Gott (Mittwoch, 19 Oktober 2011 09:23)

    Staun* da steckt viel Hass hinter dem Artikel und Flo den kann ich so nicht unterschreiben besonders was den Neuen Vorstandmitglied M.I. angeht. Ein weltoffner, kritischer aber fairer Mitstreiter im HIV(AIDS /HEP Bereich! Sein Facebook ist Privat . Die Aids Hilfen haben viel gelernt die Jahre und sind offner geworden! Neu Projekte wie u.a. https://www.facebook.com/positivestimmen oder http://www.iwwit.de/ zeigen das! Dein Kalhlschlag kommt 10 Jahre zu spät *fg*

  • #2

    Andreas Rau (Mittwoch, 19 Oktober 2011 09:23)

    huch, was ist denn nun los? Was hat dich denn zu dem Artikel verleitet. manuel hatte doch als Vorstand noch gar keine Gelegenheit zu Fettnäppchen - oder habe ich etwas verpasst? Und ich bin überzeugt, Manuel wird das schon gut machen! Wetten dass?

  • #3

    Dirk (Mittwoch, 19 Oktober 2011 22:22)

    Vergiss was nicht? Nie gehört.

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