Der Werteverfall hat einen Namen: Karl-Theodor zu Guttenberg

von HOLGER DOETSCH

Die Dinge könnten so einfach sein: Ein Mann begeht Diebstahl am geistigen Eigentum anderer und wird erwischt. Da die Doktorarbeit die Bestnote erhielt, "summa cum laude" nämlich, erfolgt eine universitätsinterne Prüfung, weil es ja auch eine peinliche Angelegenheit ist, eine Höchstnote verliehen zu haben für eine Arbeit, die nicht nur in Teilen, sondern in einem ganz erheblichen Umfang anderswo von mindestens sechzehn anderen Autoren abgeschrieben worden ist, also in Wirklichkeit ein "summa cum fraude" verdient - mit höchstem Betrug!

Der Mann bekommt dann im Ergebnis der Prüfungen die Doktorwürde aberkannt, zusätzlich wird ihm eine Rüge erteilt.
Ja, die Dinge könnten einfach sein, würde der Dieb nicht Karl-Theodor zu Guttenberg heißen. Jener Bundesminister der Verteidigung, der so smart daher kommt, mit seinem adeligen Hintergrund irgendwelche tiefen Sehnsüchte nicht weniger Deutscher zu befriedigen scheint und darüber hinaus als die Zukunft der CDU/CSU gilt. Dieser Mann, so scheint es, darf eben kein Betrüger und kein Dieb sein, obwohl die Faktenlage eindeutig ist und sie an sich keinerlei Spielraum für Diskussionen bietet. Und so reiben sich Menschen, die sich ihre Urteilsfähigkeit bewahrt haben, Menschen also, die nicht auf jeden Popularitätszug und auf jede Zeitgeisterscheinung aufspringen, verwundert die Augen.
Ja, die Dinge könnten einfach sein, weil die Fakten, die reinen Fakten auf dem Tisch liegen: Nicht nur hier und da ein geklauter Satz oder eine ohne Quelle versehene Passage, die - siehe oben - bei "normalen" Menschen zu erheblichen Konsequenzen führen würde. Nein, innerhalb von nur einer Woche tauchten 60 Passagen auf, die Karl-Theodor zu Guttenberg anderswo plagiiert hat, was im Volksmund gemeinhin und gleichwohl zutreffend als "geklaut" übersetzt wird. Damit ist er ein Dieb. Ein Dieb des geistigen Eigentums anderer. Von rund 450 Seiten sind weit über 100 Seiten ganz oder in Teilen abgekupfert worden, und fatal ist es auch, dass manche der geklauten Sätze mit einzelnen Wörtern komplettiert worden sind, denn der, der das tut, weiß ja, dass er damit eine fremde Quelle verändert. Damit setzt er sich auch noch dem Verdacht aus, bewusst (!) getäuscht zu haben, was dann wiederum strafrechtliche Relevanz besäße.
Nicht mal die Vorbemerkungen der Guttenberg-Arbeit kommen ohne geklautem Material aus, denn hier, wo Quellen überhaupt nichts zu suchen haben, sondern wo in allererster Linie die eigenen Gedanken zu dieser Arbeit niedergeschrieben werden sollen, sind Stellen zu finden, die abgekupfert wurden. Schon da übrigens hätte einem Doktorvater, der diesen Titel auch wirklich verdient, auffallen müssen, welche Stilbrüche diese Arbeit hat. Damit weist sich der Dieb auch noch als jemand aus, dem es an intellektueller Disziplin mangelt, man könnte es auch als faul ausdrücken, was Diebe geistigen Eigentums ja allgemein "auszeichnet". Was faule Diebe allgemein nicht auszeichnet ist der angenehme Umstand, einen wissenschaftlichen Dienst des Deutschen Bundestages an seiner Seite zu haben, der Dinge recherchiert und sie am besten so aufbereitet, dass man sie eins zu eins in eine Arbeit einfügen kann. Eine prima Sache dies, doch ist der faule Dieb damit dann auch noch ein Steuergeldsünder, denn der wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages ist nicht dazu da, Privates für einen Volksvertreter zu erledigen. Zu Guttenberg hat also gar das Urheberrecht des Parlaments verletzt, denn die Rechte der Veröffentlichung und Verbreitung bedürfen immer der Zustimmung des Direktors beim Deutschen Bundestages, eine Zustimmung, die der Abgeordnete zu Guttenberg ganz offensichtlich auch nicht eingeholt hat.
Wo in der Wissenschaft geklaut wird, herrscht der unheilige Geist vom "Mehr Schein als Sein!", was bei genauerer Betrachtung prima zu Karl-Theodor zu Guttenberg passt. Um Karl-Theodor zu Guttenberg entlarven zu können, lohnt sich eine Betrachtung dieses Mannes als Gesamtkunstwerk, das er ja nun mal auch ist. Als die ersten Plagiatsvorwürfe gegen seine Arbeit laut wurden, bekräftigte er, er habe die Arbeit "nach bestem Wissen und Gewissen angefertigt" (15. Februar). Einen Tag später dann, am 16. Februar, rief der Baron in gespielter Empörung das Wort "abstrus" aus, eine törichte Posse sei dies also. Und am 21. Februar war seine mit "summa cum laude" bewertete Arbeit dann nur noch "Blödsinn". Überhaupt sei diese Diskussion um seine Arbeit nur "Zinnober", was im Volksmund soviel heißt wie "entbehrlicher Quatsch", wobei ihm da sicherlich eine chinesische Redensart nicht geläufig war, die die "Süddeutsche Zeitung" genüßlich zitiert hat, und nach der man "Zinnober" nicht anfassen sollte, weil es leider, leider abfärbt.
Vorausgesetzt, Karl-Theodor zu Guttenberg hatte zu diesem Zeitpunkt seine Arbeit überhaupt schon einmal gelesen, dann hat er in diesen Momenten, als er von "abstrus" und "Zinnober" sprach, gelogen. Als dann immer mehr Plagiate auftauchten in dieser Arbeit, der abstruse Zinnober also endgültig zu dem Fakt geronnen war, wonach mehr als 50 Seiten geklaut sind, ruderte er ein wenig zurück, worin er ja insgesamt sehr gut ist. Die von ihm gewählten Formulierungen wurden weniger markig, vorsichtig gar, und er tat das, was er ziemlich gut kann: Nebelkerzen werfen. Dahingehaucht fast kamen seine Sätze daher, er sprach von "Fehlern", dies freilich ohne einen einzigen wirklich und reuevoll, also ohne Wenn und Aber, einzugestehen. Fast ätherisch schon sein "Ich bin auch nur ein Mensch!". Stimmt, Karl-Theodor zu Guttenberg ist auch nur ein Mensch. Und Menschen machen Fehler. Aber Halbwahrheiten sind auch Lügen, und Menschen, die Fehler haben und machen, sind nicht automatisch auch Betrüger! Und als ob das alles nicht schon genug wäre, ging der Guttenberg´sche Zinnober noch weiter, denn alles das drückte er "(...)mit großer Freude und von Herzen gerne vor Ihnen und nicht vor der Hauptstadtpresse (...)" aus. Spätestens mit dieser vermeintlichen Negierung der Rolle der Medien (die Hauptstadtpresse war natürlich da!) in dieser Sache wurde klar, was diesen chuzpenreichen Mann bewegt: Er wollte die Hoheit über die Medien, die er, der einst Gehätschelte und Getätschelte einmal inne hatte, zurückgewinnen. Danach genoss er den tosenden Applaus der ihm Ergebenen, er nahm ihn als ein großes Geschenk an, das er zuvor in seiner Amtszeit niemandem gewährt hatte. Nicht dem Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan. Nicht seinem Staatssekretär Peter Wichert. Nicht Norbert Schatz, dem Kapitän der "Gorch Fock". Sie hatte er zuvor allesamt dahin geschickt, wo er selbst eigentlich hingehört, in die Wüste nämlich, und bei alledem gab Guttenberg den Vorwürfen immer auch Nahrung, wonach er nicht nach Sachlage entscheide, sondern nach vermeintlichen medialen Wirkungen. Dabei hatten weder Schneiderhan, noch Wichert, noch Schatz auch nur ansatzweise die Möglichkeit, vor vollen Sälen und in Anwesenheit der Medien ihre Sicht der Dinge zu erklären. Anderen Menschen das nicht zu gewähren, was er selbst wie selbstverständlich für sich eingeklagt - damit ist Karl-Theodor zu Guttenberg nicht nur ein Dieb, sondern auch ein opportunistischer Schuft.
Apropos Medien. Karl-Theodor zu Guttenberg hat auf dem Höhepunkt dieser Affäre, als schon klar war, dass er über 100 (!) Seiten seiner Arbeit anderswo geklaut hatte oder vielleicht auch klauen ließ, die Medien davor gewarnt, dass sie in ihrer Berichterstattung die "Maßstäbe nicht verschieben". Er analysiert also nicht seine eigenen Maßstäbe und schlußfolgert daraus irgend etwas Nachvollziehbares, am besten Vernünftiges, sondern er beschäftigt sich mit den vermeintlichen oder tatsächlichen Maßstäben anderer. Und "verschoben" werden hier allenfalls geltende Werte, die eine Gesellschaft ausmachen (sollten), und die an anderer Stelle noch behandelt werden. Mit seiner Warnung vor den zu beachtenden Maßstäben der Medien meinte zu Guttenberg ganz sicher nicht die "Bild"-Zeitung, die diese Warnung allerdings verdient hätte, weil sie seit Monaten schon auf der Guttenberg´schen Schleimspur surft, ihn gegen Alles und Jedes in Schutz nimmt, das ganze mit zweifelhaften Umfrageergebnissen garniert und das große Wort des grandiosen Journalisten Hanns Joachim Friedrichs auf geradezu widerliche Art und Weise ad absurdum führt: "Ein Journalist macht sich mit keiner Sache gemein...".
Dann irgendwann gab Karl-Theodor zu Guttenberg seinen Doktortitel zurück, was nun wirklich abstruser Zinnober ist, denn eine Promotion ist ein Verwaltungsakt, und insofern kann der Träger einen Doktortitel überhaupt nicht zurückgeben, er wird ihm höchstens aberkannt, was der Jurist zu Guttenberg wissen dürfte. Was aber ist in diesen Zeiten schon Wissen und Nichtwissen...?
Derweil wird über zu Guttenberg gewitzelt, Menschen schütten sich aus über ihn, die Häme und Ironie ist auch eine Form des Protestes in einem Umfeld, in dem Fakten nicht mehr zu zählen scheinen, man infolge dessen hilflos ist. Vielen Menschen in der DDR etwa ging es so. Sie witzelten über die Machthaber, die sie alles in allem ja nie ernst nahmen. Und die Machthaber wiederum warfen die Possenreißer ins Gefängnis, wenn sie von deren Witzen erfuhren, weil sie eben wußten, wie gefährlich Witze sind, denn die, über die man Witze macht, besitzen keine Autorität, weil man sie offensichtlich nicht ernst nimmt oder ernst nehmen kann. Eine Website "GuttenPlag Wiki" wurde eingerichtet, und die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" warb gar mit der Vorankündigung eines Artikels "Richtig abschreiben - 18 todsichere Tips, die Doktorarbeit vorzutäuschen." Auf "Youtube" wiederum ist der Song "Alles nur geklaut, Theo, Theo" der Renner...
Bei alledem ist Karl-Theodor zu Guttenberg also nicht nur ein Dieb, sondern darüber hinaus einer, der trefflich dafür gesorgt hat, dass der Werteverfall in diesem Land nun einen Namen trägt: Karl-Theodor zu Guttenberg eben, der jahrelang zu Unrecht seinen "Dr." trug und damit mithilfe fremder Leistungen eine wissenschaftliche Kompetenz vorgetäuscht hat, die er zu keinem Zeitpunkt wirklich innehatte. Damit ist Karl-Theodor zu Guttenberg nicht nur ein Dieb, sondern ein Hochstapler. Er hat Werte mit Füßen getreten, die sich der adelige Baron immer wieder gerne selbst auf die Fahne geschrieben hat in lockereren Zeiten, in denen man mal ganz smart Dinge wie "Integrität", "Ehre", "Glaubwürdigkeit" oder "Ehrlichkeit" in die Welt posaunen kann. Der aber, der plagiiert, ist weder integer, noch glaubwürdig und schon gar nicht ehrlich. Diebe sind nie ehrlich. Allerdings haben ertappte Diebe auch selten ein Massenblättchen wie die "Bild" an ihrer Seite, die bar jeglichen journalistischen Anstands fest an der Seite des Barons steht, und ertappte Diebe haben auch selten "Freunde", die sich öffentlich zu einem bekennen, weil Diebstahl, zumal wenn man ertappt wird, ja was furchtbar Peinliches hat. Karl-Theodor zu Guttenberg aber ist auch hier eine erstaunliche Ausnahmeerscheinung, ihm scheint nicht nur nichts peinlich zu sein, sondern er hat "Freunde" en masse, die sich mit dem Dieb auf merkwürdige Art und Weise solidarisieren. Rund 300.000 Frauen und Männer tun das gar öffentlich. Auf der Facebook-Seite "Gegen die Jagd auf Karl-Theodor zu Guttenberg" findet man sie, die Gefallsüchtigen, die sämtliche Fakten unter den Tisch fallen lassen und "Gefällt mir" anklicken. Ihr Thema ist offensichtlich nicht so sehr die Glaubwürdigkeit des Karl-Theodor zu Guttenberg oder gar irgendwelche Werte, sondern ihr Thema ist die angebliche Hetzjagd der bösen, bösen Medien auf, und die Vorverurteilung von "Gutti". Problem: Es gibt keine Jagd gegen Karl-Theodor zu Guttenberg, schon gar keine Hetzjagd, sondern es gibt nur Fakten: Über 100 Plagiate in einer 450-Seiten-Arbeit, doch seine Unterstützer sprechen allenfalls und unverdrossen davon, dass hier einer kaputt gemacht werden soll, und sie meinen nicht Menschen wie Schneiderhan, Wichert oder Schatz, sie meinen Karl-Theodor zu Guttenberg, und sie sprechen dabei allenfalls von "kleinen Fehlern", die er gemacht habe. Kleine Fehler? Unfassbar angesichts der Faktenlage! Anders ausgedrückt: Karl-Theodor zu Guttenberg wird nicht skandalisiert, er hat selbst für diesen Skandal gesorgt!
Spätestens der Blick auf die Facebook-Seite "Gegen die Jagd auf Karl-Theodor zu Guttenberg" zeigt, dass Karl-Theodor zu Guttenberg nicht nur ein Dieb ist, sondern auch ein Blender. Das unterstrich auch die "Aktuelle Stunde" im Deutschen Bundestag, in der es nicht etwa um die wenige Tage zuvor in Afghanisten gefallenen Soldaten ging, sondern um Karl-Theodor zu Guttenbergs "Doktor"-Arbeit. Da präsentierte er sich wippend, was zu Guttenberg insgesamt gerne tut und für Rhetoriker darauf hinweisen könnte, dass da einer eigentlich keinen Standpunkt hat. Lässig also präsentierte sich Karl-Theodor zu Guttenberg da im Deutschen Bundestag mit einer Hand in der Hosentasche, und er, der im Ernstfall über Krieg und Frieden mit entscheidet, verkündete allen Ernstes und meißelte damit an einer ihm genehmen Statue, er habe sich wohl übernommen mit dieser Doktorarbeit, weil er ja damals so viele Pflichten als "leidenschaftlicher Politiker, engagierter Parlamentarier und junger Familienvater" zu erfüllen gehabt habe. Da, so der Hoffnungsträger vieler, habe er wohl "an der ein oder anderen Stelle" den "Überblick über die Quellen verloren". Das ist angesichts von über 100 plagiierten Seiten nicht nur unerträglicher Schwachsinn, sondern ein Schlag ins Gesicht eines jeden Menschen, der eine Dissertation schreiben und - was ja wohl der Regelfall ist - nebenbei vielleicht Frau, Kinder und einen Job oder gar mehrere hat, mit denen sie sich über Wasser halten, und bei all diesem Streß allenfalls davon träumen können, einen wissenschaftlichen Dienst des Deutschen Bundestag oder andere hilfreiche Apparate an ihrer Seite zu haben, die bei der Literaturbeschaffung oder gar der Erstellung von Exzerpten hilfreich sein können, Referenten etwa oder studentische Hilfskräfte in einem Bundestagsbüro.
Es ist für Rhetoriker übrigens auch interessant, dass Karl-Theodor zu Guttenberg vor dem Plenum des Deutschen Bundestages in der Phase seiner angeblichen Zerknirschtheit ("Ich war... hochmütig...") ab und an auf seinen Sprechzettel schauen musste. Wahrscheinlich hat er da selbst nicht geglaubt, was er von sich gibt, und da ist es eben wichtig, ein Manuskript zu haben, mit dem man die Unwahrheit wenigstens formvollendet vortragen kann!
Alles das können dröge Menschen wohl nicht verstehen. Menschen, die irgendwohin reisen können, wenn es brenzlig wird. Menschen, die keinerlei Glamour auf sich vereinen können. Menschen, nach denen weder "Bild" noch "Bunte" fragen. Menschen, die über keine Facebookseite verfügen, auf der an die 300.000 Menschen ihre merkwürdigen Ansichten und Solidaritätsadressen zu Markte tragen, wobei es interessant wäre, wieviele Doktoren sich darunter befinden.
Ja, alles das können dröge Menschen wohl nicht verstehen. Zum Beispiel die Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes, die sich in einer Erklärung empört darüber zeigen, wie angesichts des Falls Karl-Theodor zu Guttenberg eine "Marginalisierung schwersten wissenschaftlichen Fehlverhaltens" in Deutschland stattfindet. Plagiieren, so die Erklärung weiter, sei "kein Bagatelldelikt", und es sei "unerträglich", wie die Bedeutung der Wissenschaft und ihre ehernen Gesetze politisch kleingeredet würden. Der, der da am Pranger des renommierten Deutschen Hochschulverbandes steht, heißt Karl-Theodor zu Guttenberg. Ein Dieb geistigen Eigentums anderer, ein Hochstapler und Blender. Nicht mehr, aber vor allem nicht weniger! Um es mit einem Leserbrief von Albrecht Thöne in der "Süddeutschen Zeitung" vom 23. Februar zu sagen: "Demokratie lebt davon, dass die Bevölkerung ihren Politikern vertrauen kann. Herr Guttenberg hat dem nicht Genüge getan. Er hat zudem nicht nur seiner Universität Bayreuth, sondern auch dem Ansehen unseres Bildungswesens geschadet. Er sollte sich schamrot in das allertiefste Mauseloch seiner Latifundien verkriechen." Dem ist nun wirklich nichts mehr hinzuzufügen!

 

Holger Doetsch

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Kommentare: 4
  • #1

    Sylwia Rümmler (Freitag, 29 Juli 2011 17:09)

    Ich habe Ihren gesamten Artikel gelesen und kann nur sagen, Sie sprechen mir aus der Seele. Es ist immer wieder erstaunlich, wie duldsam das "Volk" ist. Da gibt es doch tatsächlich eine Menge Leute, die Guttenberg als Kanzler sehen. Es ist erschreckend und ich "leide "schon seit DDR Zeiten unter der Gleichgültigkeit oder, sagen wir auch Feigheit der Massen.Nun frage ich mich wieder, wann ist es genug?
    Ich würde mich gern an manchen Diskussionen Ihrer Beiträge beteiligen. Was kann ich tun?

  • #2

    Sarah Junges (Freitag, 29 Juli 2011 17:09)

    Vielen Dank für diesen sachlichen, aber spitzen Beitrag! Schön, dass jemand meine Meinung teilt, dass sich in Dtl. noch immer Leute von Adelstiteln beeindrucken lassen und damit gewisse Immunitäten verbinden. Es ist sicherlich kein Zufall, dass sich diese Haltungen im konservativen Milieu finden...

  • #3

    Karin (Freitag, 29 Juli 2011 17:10)

    Ein Artikel, der mir aus dem Herzen spricht. Man hat den Eindruck, als ob sich außer der Opposition kein Mensch traut, die Dinge beim Namen zu nennen, hat denn das Volk Scheuklappenvor? Aber langsam werden auch kritische Stimmen LAUT........vielen Dank.

  • #4

    Mareike (Freitag, 29 Juli 2011 17:10)

    Vielen Dank für diesen Artikel! Er bringt alles auf den Punkt und zeigt, dass man
    die Dinge endlich und unbedingt beim Namen nennen sollte! Finde die ganzen
    abwägenden Diskussionen ohnehin lächerlich, da gar kein Nährboden für eine eine
    solche besteht. Bei "normalen" Menschen gäbe es bei dieser Sachlage schlicht und
    ergreifend gar keine Diskussion - aber man darf sich mal wieder wundern, in welcher
    Gesellschaft wir leben! In diesem Sinne - Adel verpfichtet

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